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Bevölkerungsstand

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden

Die provisorischen Zahlen der Bevölkerungsstatistik 2018 zeigen: Seit der Jahrtausendwende wuchs die Zuger Bevölkerung um 29'054 Personen; dies entspricht einem Plus von 29.7 Prozent. Das stärkste prozentuale Wachstum wies die Gemeinde Risch auf (+50.4 %). Absolut betrachtet wuchs die Stadt Zug am stärksten (+7'825 Personen), gefolgt von Baar (+5'298 Personen).

Komponenten der Bevölkerungsentwicklung

Bild Legende:

Die internationale Zuwanderung war in den letzten Jahren der Hauptgrund für das Bevölkerungswachstum. 2018 sind 2'999 Menschen aus dem Ausland in den Kanton Zug gezogen, 2'129 haben ihn in die Gegenrichtung verlassen. Der Wanderungssaldo mit der übrigen Schweiz war dagegen eher ausgeglichen (3'669 Zuzüge gegenüber 3'633 Wegzügen).

2018 kamen 1'299 Zuger Babys zur Welt; 810 Zugerinnen und Zuger starben. Dies ergibt einen Geburtenüberschuss 489 Personen. Wanderungsbewegungen beeinflussten die Entwicklung der Einwohnerzahlen in den letzten Jahren indes stärker als natürliche Bevölkerungsbewegungen wie Geburten und Todesfälle.

Ausländische Wohnbevölkerung

Gemäss den provisorischen Zahlen zur Bevölkerung lebten per Ende 2018 35'898 Personen ausländischer Nationalität im Kanton Zug; dies entspricht einem Anteil von 28.3 Prozent. Der Ausländer/innenanteil erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig (+0.4 Prozentpunkte). Anteilsmässig am wenigsten Ausländerinnen und Ausländer wohnten 2018 in Hünenberg (17.6 %), am meisten in Walchwil (35.1 %).

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Bevölkerungsbegriffe

Die Volkszählung findet seit 2010 jährlich statt und nicht mehr wie bis ins Jahr 2000 alle 10 Jahre. Massgebend ist neu die ständige Wohnbevölkerung (und nicht mehr wie in den älteren Volkszählungen die wirtschaftliche Wohnbevölkerung). Diese umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer, die mindestens ein Jahr lang im Kanton Zug leben. Die ständige Wohnbevölkerung ermöglicht den Vergleich mit anderen Kantonen.

Personen, die weniger lange als ein Jahr in der Schweiz leben, zählen zur nicht-ständigen Wohnbevölkerung. Sie umfasste im Jahr 2017 knapp 1'750 Personen im Kanton Zug. Es handelte sich dabei primär um unterjährige Kurzaufenthalter (L) und Asylsuchende.

Die zivilrechtliche Wohnbevölkerung umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer mit Jahresaufenthalt (B) sowie Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung (C).

Alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer sowie die Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter werden zur wirtschaftlichen Wohnbevölkerung gezählt. Sie wurde bis ins Jahr 2000 in den Eidgenössischen Volkszählungen verwendet und gestattet daher langjährige Vergleiche.

 

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