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Bevölkerungsstand

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden

Die Zahlen der Bevölkerungsstatistik 2020 zeigen: Seit der Jahrtausendwende (31.12.1999) wuchs die Zuger Bevölkerung um 31'036 Personen; dies entspricht einem Plus von 31.8 Prozent. Das stärkste prozentuale Wachstum wies die Gemeinde Risch auf (+61.3 %). Absolut betrachtet wuchs die Stadt Zug am stärksten (+8'471 Personen), gefolgt von Baar (+5'935 Personen).

Komponenten der Bevölkerungsentwicklung

Die internationale Zuwanderung war in den letzten Jahren der Hauptgrund für das Bevölkerungswachstum. 2020 sind 2'750 Menschen aus dem Ausland in den Kanton Zug gezogen, 1'837 haben ihn in die Gegenrichtung verlassen. Der Wanderungssaldo mit der übrigen Schweiz war dagegen negativ (3'684 Zuzüge gegenüber 3'849 Wegzügen).

2020 kamen 1'245 Zuger Babys zur Welt; 868 Zugerinnen und Zuger starben. Dies ergibt einen Geburtenüberschuss 377 Personen.

Wanderungsbewegungen beeinflussten die Entwicklung der Einwohnerzahlen in den letzten Jahren stärker als natürliche Bevölkerungsbewegungen wie Geburten und Todesfälle. Auch im Jahr 2020 ist der Wanderungssaldo grösser als der Geburtenüberschuss.

Ausländische Wohnbevölkerung

Gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik zur Bevölkerung lebten per Ende 2020 37'058 Personen ausländischer Nationalität im Kanton Zug; dies entspricht einem Anteil von 28.8 Prozent. Der Ausländer/innenanteil hat gegenüber dem Vorjahr damit leicht zugenommen. Anteilsmässig am wenigsten Ausländerinnen und Ausländer wohnten 2020 in Hünenberg (17.5 %), am meisten in Walchwil (36.9 %).

Der Grossteil der Personen mit ausländischer Nationalität im Kanton Zug stammt aus Europa (84.3%), gefolgt von Asien (7.9%). Insgesamt stellen Personen mit deutscher Nationalität (18.0%) die grösste Gruppe in der ausländischen Bevölkerung, gefolgt von Personen mit italienischer (9.4%) sowie britischer Nationalität (6.7%). Die grössten Gruppen von Personen mit nichteuropäischer Nationalität kommen aus Sri Lanka und den USA (jeweils 1.8%).

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Bevölkerungsbegriffe

Die Volkszählung findet seit 2010 jährlich statt und nicht mehr wie bis ins Jahr 2000 alle 10 Jahre. Massgebend ist neu die ständige Wohnbevölkerung (und nicht mehr wie in den älteren Volkszählungen die wirtschaftliche Wohnbevölkerung). Diese umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer, die mindestens ein Jahr lang im Kanton Zug leben. Die ständige Wohnbevölkerung ermöglicht den Vergleich mit anderen Kantonen.

Personen, die weniger lange als ein Jahr in der Schweiz leben, zählen zur nicht-ständigen Wohnbevölkerung. Sie umfasste im Jahr 2018 knapp 1'797 Personen im Kanton Zug. Es handelte sich dabei primär um unterjährige Kurzaufenthalter (L) und Asylsuchende.

Die zivilrechtliche Wohnbevölkerung umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer mit Jahresaufenthalt (B) sowie Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung (C).

Alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer sowie die Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter werden zur wirtschaftlichen Wohnbevölkerung gezählt. Sie wurde bis ins Jahr 2000 in den Eidgenössischen Volkszählungen verwendet und gestattet daher langjährige Vergleiche.

 

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