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Berufsbildung (Sek II)

Von den Jugendlichen, die jeweils im Sommer die obligatorische Schule beenden, entscheiden sich gut zwei Drittel für eine Berufslehre, auch berufliche Grundbildung genannt.
Im Kanton Zug werden ungefähr 135 Lehrberufe angeboten. Der Berufskundeunterricht von rund 30 Berufen wird an den drei Berufsfachschulen Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug GIBZ, Kaufmännisches Bildungszentrum Zug KBZ und Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum LBBZ Schluechthof unterrichtet.

Das Amt für Berufsbildung, von dem die hier angebotenen Daten stammen, ist unter anderem zuständig für den Vollzug der eidgenössischen und kantonalen Gesetzgebung in den Bereichen der Berufsbildung und der Fachhochschulen und ist verantwortlich für die Genehmigung der Lehrverträge und die Aufsicht über die Lehrverhältnisse.

Ausbildungsverhältnisse

Im Kanton Zug besuchen rund 3'500 Lernende eine zwei, drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung. Ca. 1'400 Lehrbetriebe aus Gewerbe, Industrie, Gesundheitswesen und der Landwirtschaft sowie verschiedenen Branchen im kaufmännischen Bereich nehmen jährlich die Verantwortung wahr und bilden die jungen Berufsleute aus. 37 Prozent der Lernenden (Stand 2020) pendeln aus einem anderen Kanton zu den Zuger Lehrbetrieben (siehe Grafik unten). Personen welche aus dem Kanton Zug für eine berufliche Grundbildung wegpendeln sind leider nicht bekannt.

Für den Lehrbeginn 2020 wurden durch das Amt für Berufsbildung 1'157 Lehrverträge genehmigt (Stichtag 31.8.). Bei rund 91 Prozent handelt es sich um Lehrverträge, die zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) führen. Die restlichen 8 Prozent sind 2-jährige Attestlehren (EBA).

Lehrbetriebe

Das breite Lehrstellenangebot kommt durch die gute Zusammenarbeit mit den Lehrbetrieben zustande. Deren Zahl hat auch 2020 leicht zugenommen. Nicht alle Lehrstellen im Kanton werden mit jungen Leuten aus dem Kanton besetzt. Ein Drittel der angebotenen Lehrstellen entfallen auf Personen aus anderen Kantonen.

Beliebteste Lehrberufe

Der Beruf der Kauffrau oder des Kaufmanns ist bei den Zuger Lernenden sehr beliebt.

Qualifikationsverfahren

Die Erfolgsquote der bestandenen Lehrabschlussprüfungen (Qualifikationsverfahren; QV) hält sich über die letzten 10 Jahre konstant bei rund 94 Prozent. Ebenso der gute Notendurchschnitt von 4.8.

Berufsmaturität

Die Berufsmaturität ergänzt die praxisorientierte berufliche Grundbildung mit einer vertieften Allgemeinbildung. Sie bietet eine doppelte Qualifikation: Die Berufs- und Studierfähigkeit.

Rund 10 Prozent der Lernenden mit einem Lehrvertrag im Kanton Zug entscheiden sich, die Berufsmaturität während der Lehre zu absolvieren. Der Kanton Zug verfügt über zwei Berufsmaturitätsschulen: Das Kaufmännische Bildungszentrum Zug KBZ und das Gewerblich-industrielle Bildungszentrum Zug GIBZ.

Die Berufsmaturitätsquote wird vom Bundesamt für Statistik definiert. Sie zeigt den Anteil der 25-Jährigen an der gleichaltrigen Referenzbevölkerung, die einen Berufsmaturitätsabschluss erworben haben. Die historische Entwicklung der Berufsmaturitätsquote zusammen mit den anderen Maturitätsquoten kann auf der Seite zu den Mittelschulen betrachtet werden.

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Typ Titel Dokumentart
Abschlussprüfungen, 2010 bis 2020 Statistiken/Diagramme

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Prognosen

Das Bundesamt für Statistik berechnet Szenarien für die Entwicklung der Berufsbildung. Hier geht's zu den detaillierten Ergebnissen für alle Kantone.

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