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03 Arbeitsmarkt

Statistische Daten zum Zuger Arbeitsmarkt

Gut ausgebildete Erwerbstätige

Arbeiter
Bild Legende:

2017 lebten im Kanton Zug knapp 69'000 Erwerbspersonen. 48 Prozent von ihnen waren hochqualifizierte Personen, die über einen Bildungsabschluss der Tertiärstufe verfügen (Hochschulabschluss oder höhere Berufsausbildung). Im Rahmen der Strukturerhebung werden seit 2010 jährlich Informationen zu den erwerbstätigen Personen in den Kantonen erhoben. Grundgesamtheit ist die ständige Wohnbevölkerung im Alter ab 15 Jahren, die in Privathaushalten lebt. Da es sich bei der Strukturerhebung um eine Stichprobe handelt, unterliegen die Ergebnisse einem statistischen Unschärfebereich. Ausgewiesen werden die Erwerbstätigen nach Alter, Ausbildung, Geschlecht, Migrationshintergrund und Staatsangehörigkeit. Hier geht es zur Tabelle mit den detaillierten Zahlen für 2017.

Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsgrad

Rund 60 Prozent aller Frauen im Kanton Zug ab 15 Jahren gehen einer bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern sind es rund 72 Prozent. Auch bei den Beschäftigungsgraden zeigen sich geschlechterspezifische Unterschiede: Während fast 90 Prozent aller erwerbstätigen Männer mit einem Vollzeitpensum (90-100 %) arbeiten, sind es bei den Frauen nur die Hälfte. Dass bei Familien oft die Mütter teilzeit- und die Väter vollzeiterwerbstätig sind, zeigt sich auch in den Daten zu Haushalt und Familie. Während rund 8 Prozent der Frauen über 15 Jahren im Kanton Zug nichterwerbstätige Hausfrauen sind, sind weniger als ein halbes Prozent der Männer Hausmänner.

Löhne

Im Privatsektor beträgt der Monatliche Bruttolohn der Zugerinnen und Zuger bei Vollbeschäftigung im Median rund 7230.-. Bei gleicher Bildung und gleicher beruflichen Stellung haben Frauen einen tieferen monatlichen Bruttolohn als ihre männlichen Kollegen. Der Lohnunterschied wird mit zuneh-mender beruflicher Stellung grösser. Im obersten, oberen und mittleren Kader unterscheiden sich die Löhne im Kanton Zug im Durchschnitt um 33 Prozent. Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern werden in der Schweiz regelmässig vertieft analysiert und die Ergebnisse hier publiziert. Gemäss diesen Studien können rund 60 Prozent des Lohnunterschieds zwischen Frauen und Männern durch objektive Faktoren erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschieds sind ungeklärt.

Arbeitslosenquote

Seit 2012 wird bei der Berechnung der Arbeitslosenquoten die Erwerbspersonen aus der Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik verwendet. Diese Zahlen spielen als Referenzwert im Nenner der Berechnung eine Rolle. Vorher rechnete man im 10-Jahresrhythmus mit den Angaben aus dem jeweils aktuellsten Volkszählungsjahr. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zug bietet eine monatliche Übersicht mit den wichtigsten Zahlen und das Staatssekretariat für Wirtschaft liefert mit der Online-Plattform AMSTAT eine Möglichkeit, die aktuellen Kantonsdaten kartographisch anzuzeigen und herunterzuladen.

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Daten zum Arbeitsmarkt

Die Online-Applikation AMSTAT des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) bietet Zugriff auf Arbeitslosenzahlen nach Branchen, auf Stellensuchende und offene Stellen sowie auf Zahlen zur Arbeitslosenentschädigung. 

Löhne in der Schweiz

DerLohnrechner des Bundesamtes für Statistik erlaubt es, den monatlichen Bruttolohn für eine Stelle zu bestimmen (Median). Dabei werden eine Vielzahl von Einflussgrössen berücksichtigt.

Begriffe

Die Beschäftigungssituation in den Kantonen und Gemeinden wird mit der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) des Bundesamtes für Statistik erhoben (siehe dazu im Thema 6). Die STATENT ist eine stellenorientierte Erhebung. Das bedeutet, dass die Zahl der Stellen (Arbeitsplätze) gezählt wird. Dadurch unterscheidet sich die STATENT von der Volkszählung und der schweizerischen Arbeitskräfteerhebung. In diesen Erhebungen wird die Zahl der Erwerbstätigen gezählt (personenorientierte Erhebungen).

Grundsätzlich kann ein Erwerbstätiger mehrere Stellen besetzen; z.B. wenn ein Büroangestellter im Nebenberuf als Hausabwart arbeitet. Während diese Person in der Volkszählung als Person mit zwei Jobs ausgewiesen wird (also nur einmal gezählt wird), werden in der STATENT die beiden Stellen dieser Person erfasst (sog. Mehrfachbeschäftigung).

 

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