Navigieren auf Schulinfo Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Balance
  • Von Medien, Kunst und Patres: 7 Fragen an Oliver Wüest

Von Medien, Kunst und Patres: 7 Fragen an Oliver Wüest

Die Fragen stellte Lukas Fürrer. Herr Wüest, wie wird man eigentlich Medienpädagoge? Medienpädagogen werden Lehrpersonen, die  eine entsprechende Weiterbildung in Form eines CAS absolviert haben ...
Bild Legende:

Die Fragen stellte Lukas Fürrer.

Herr Wüest, wie wird man eigentlich Medienpädagoge?
Medienpädagogen werden Lehrpersonen, die  eine entsprechende Weiterbildung in Form eines CAS absolviert haben oder Absolvierende eines Pädagogikstudiums mit Fokus auf Medien. Selbstverständlich ist jede Lehrperson auf einem gewissen Level auch ein Medienpädagoge, eine Medienpädagogin, sind doch die Medien aus der Lebenswelt der Lernenden nicht mehr wegzudenken und werden im Studium auch behandelt. Medienpädagoge ist als Berufsbezeichnung kein geschützter Titel.

Was war das Verwegenste, was Sie je getan haben?
Viiiiiiel Geld in Kunst investiert, lediglich aus Intuition. Dies hat sich jedoch insofern ausbezahlt, dass ich durch diese Investition in moderne Kunst auch eine neue, ausgeprägte Leidenschaft entdeckt habe (und nicht umgekehrt, das war wohl verwegen), die heute noch zu vielen spannenden Situationen und Begegnungen führt.

Welche drei Begriffe beschreiben Sie am besten?
Direkt, pragmatisch, naturverbunden.

Welches war als Kind Ihr Traumberuf?
Bis ich in Sarnen ans Gymnasium ging, wollte ich Theologe werden. Die vielen Patres in ihrer Funktion als Lehrpersonen haben mich zu dieser Zeit offensichtlich davon abgebracht. Später war dann bald einmal Lehrer mein Traumberuf.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat tauschen?
Hmmmm, schwierig. Vielleicht mit meiner Frau, um mich mal anders zu erleben. Das könnte eine nachhaltige Wirkung haben…

An welche Lehrperson erinnern Sie sich gerne und warum?
An einige Primarlehrpersonen, die ich als sehr engagiert, offen, verständnisvoll und kollegial erlebt habe.

Welche Bilder sehen Sie, wenn Sie die Augen schliessen und als ICT-Fachmann an die Schule in zwanzig Jahren denken?
Ganz bestimmt an eine Schule, an der Menschen wichtiger sind als Technik und an eine Schule, wo die Kinder und Jugendlichen aus ihrem Antrieb heraus lernen, forschen, diskutieren, planen, auswerten usw. Die Lehrperson ist irgendwo, aber nicht im Zentrum und unterstützt Konzepte, die vom Kinde aus gehen. Das ist so eine Wunschvorstellung. Übrigens: ICT ist nicht im Mittelpunkt. ICT ist Mittel. (Punkt)

Oliver Wüest ist Dozent für Medienpädagogik an der PH Zug. Seine Arbeitsschwerpunkte sind E-Learning / Blended Learning, ICT in der Volksschule, ICT-Management in Schulen, Medienbildung sowie Schule und Wissensmanagement. Oliver Wüest ist seit Oktober 2013 auch Mitglied der kantonalen Fachgruppe ICT, olivier.wueest@phzg.ch.  

 

 

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile