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Primus inter pares — 7 Fragen an Peter Meier

Peter Meier*, im August 2017 haben Sie Jürg Portmann als Präsident der Zuger Rektorenkonferenz abgelöst. Welche Rolle fällt der Rektorenkonferenz zu und wie ist die Zusammenarbeit organisiert? Die ...
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Peter Meier*, im August 2017 haben Sie Jürg Portmann als Präsident der Zuger Rektorenkonferenz abgelöst. Welche Rolle fällt der Rektorenkonferenz zu und wie ist die Zusammenarbeit organisiert?
Die Rektorenkonferenz setzt sich für gute Rahmenbedingungen für die gemeindlichen Schulen im Kanton Zug ein. Sie unterstützt und fördert die Weiterentwicklung einer hohen Schulqualität auf der Ebene der Lehrpersonen, der Teams, der geleiteten Schulhäuser, der Gemeinden als auch des Kantons. Die gemeindespezifischen Handlungsspielräume sind wichtig für das Gelingen der guten Schule vor Ort.
Die Zusammenarbeit unter den Rektoren funktioniert unkompliziert. Wesentliche aktuelle Themen werden in der Arbeit thematisiert. Ziel ist es, Anliegen vergleichbar umzusetzen, gleichzeitig aber die Autonomie der einzelnen Gemeinden zu wahren.
Die Rektoren haben regelmässige Kontakte mit SPKZ, AgS bzw. DBK und vernetzen sich mit verschiedenen Amtsstellen, Gremien und Verbänden, damit die Arbeit Früchte trägt.

Man hört hie und da, dass es nicht ganz einfach ist, Lehrerinnen und Lehrer zu führen. Schliesslich sind es die Lehrpersonen, die ihrerseits die Schülerinnen und Schüler zu selbständigem Handeln und Denken erziehen sollen. Ich kann mir vorstellen, dass es sich bei elf Rektoren nicht anders verhält. Wie führen Sie dieses Gremium?
Ich verstehe mich als "primus inter pares". Bei mir laufen die Fäden zusammen, ich koordiniere und organisiere soweit dies notwendig ist. Relevant scheint mir, dass sich die Rektorenkonferenz in wichtigen Sachfragen Gehör verschafft. Dies erfolgt über die Vernetzung aller Rektoren, aber auch durch einen einheitlichen, geklärten Auftritt der Rektorenkonferenz als Ganzes.

Welche drei Begriffe beschreiben Sie am besten?
Sich selber zu beschreiben ist sehr schwierig. Ich attestiere mir selber die Begriffe Offenheit, Humor, Zuverlässigkeit.

Welchen Traumberuf hatten Sie als Kind?
Profi-Langläufer. (Ich bin es nicht geworden — ich war zu wenig schnell)

Mit wem würden Sie gerne einen Monat tauschen?
Mir kommt eher in den Sinn, mit wem ich nicht tauschen möchte...

An welche Lehrperson erinnern Sie sich gerne und warum?
Zum Beispiel an meine Lehrperson der 1. Klasse (Sie hiess Frau Bühlmann) — wir haben Sie geliebt, auch dann, wenn es "Schimpfis" gab.
Im Seminar Luzern beeindruckte mich der Unterricht des Geschichtslehrers Kurt Messmer: Er hat das Fach Geschichte "gelebt" und uns aktuell vermittelt.

Und zum Schluss: Welche Themen sind aus Sicht der Rektorenkonferenz in näherer Zukunft besonders wichtig für die Zuger Schulen?
Hier stehen die zwei Themen "Digitalisierung" und "die gemeindlichen Schulen als weiterhin attraktive Arbeitgeber" im Vordergrund. Diese beiden Themen stehen im Spannungsfeld zu den knapper werdenden Finanzen, sie werden uns die nächsten Jahre begleiten.

Nach vielen Jahren Unterrichtstätigkeit auf der Primar- und Sekundarstufe I wechselte Peter Meier 2007 in die Schulleitungstätigkeit auf die Sekundarstufe I im Schulhaus Feldheim in Steinhausen. Peter Meier ist seit 2015 Rektor der Schule Steinhausen, seit diesem Jahr präsidiert er die Rektorenkonferenz des Kantons Zug.

 

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