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Zeitreise in die Steinzeit — 7 Fragen an Ursina Zweifel

Ursina Zweifel*, in TV und Internet boomen Sendungen, in welchen es um das Überleben in der Wildnis geht. Bushcraft, heisst das auf Neudeutsch. Ist das Museum für Urgeschichte(n) ein ...
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Ursina Zweifel*, in TV und Internet boomen Sendungen, in welchen es um das Überleben in der Wildnis geht. Bushcraft, heisst das auf Neudeutsch. Ist das Museum für Urgeschichte(n) ein Kompetenzzentrum Bushcraft?

Das zu behaupten, wäre wohl etwas übertrieben. Aber wir versuchen, für Kinder einen Raum zu schaffen, in welchem sie die Lebenswelt der Menschen der Jungsteinzeit möglichst realitätsnah erleben können. In unserem Angebot "Wildniscamp - fit für die Steinzeit" geht es darum, dass sich die Schülerinnen und Schüler Aufgaben stellen, vor welchen schon Menschen in der Jungsteinzeit standen, eigene Lösungen dafür finden und sich so besser in die Zeit hineinversetzen können.

Wie macht Ihr neue Lehrpersonen auf Euer Angebot aufmerksam?
Unsere stärkste Werbung ist die Mund zu Mund Propaganda unter den Lehrpersonen - das funktioniert sehr gut. Ausserdem besuchen uns regelmässig Klassen der PH Zug und erfahren so von unserem Angebot. Und schliesslich verschicken wir für neue Angebote ca. einmal jährlich einen Newsletter und Flyer an die Schulhäuser.

Sie sind Museumspädagogin. Wie haben Sie diesen Beruf entdeckt?
Ich habe bereits während meines Archäologiestudiums sehr früh begonnen, im Museum zu arbeiten. So habe ich entdeckt, dass mich die Vermittlung eines Fachbereichs, der mir sehr am Herzen liegt, begeistert. Durch meine jahrelange Tätigkeit als Pfadileiterin wusste ich aber schon lange, dass es mir Spass macht, mit Kindern zu arbeiten und Anlässe zu organisieren.

Welche drei Begriffe beschreiben Sie am besten?
fröhlich - vielseitig - interessiert



Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?

Mit einer National- oder Ständerätin.

An welche Lehrperson erinnern Sie sich gerne und warum?
Gegenfrage: sind eigene Lehrpersonen gemeint oder solche, die unser Museum besucht haben? Gute Erinnerungen gibt es in beiden Fällen.

Eigene Lehrpersonen: An meine Klassenlehrerin in der Sekundarschule. Ihre Begeisterung für ihre Fächer war sehr ansteckend und ihre fröhliche Art sorgte für gute Stimmung im Klassenzimmer. Sie wurde nie müde, interessierten Schülern ihre wissbegierigen Fragen zu beantworten und lieh uns sogar Bücher aus ihrer privaten Bibliothek aus.

Lehrpersonen im Museum: Ich freue mich darüber, wenn die Lehrpersonen sich für die Objekte und Themen interessieren, die wir bei uns ausgestellt haben und die Kinder dafür zu begeistern wissen. Und wenn sie die Kinder ermutigen, auch kritische Fragen zu stellen und sich wirklich mit dem Thema auseinander zu setzen. Besonders beeindruckt hat mich ein Lehrer, der seine Drittklässer mit der Erzählung rund um eine keltische Münze so gefesselt hat, dass sie ihm wie gebannt gelauscht haben.

Welcher Frage würden Sie auf einer Zeitreise in die Steinzeit auf den Grund gehen?
Ich würde gerne die Menschen kennenlernen, die damals lebten. Erfahren, wie sie dachten, wie sie fühlten, was sie glaubten, wie sie sich organisierten, was ihnen wichtig war - das sind alles Themen, die wir Archäologen nicht oder nur sehr vage erfassen können. Und es wäre bestimmt sehr amüsant zu sehen, dass einiges doch ganz anders war, als wir uns das heute vorstellen.

*Ursina Zweifel ist Archäologin und Museumspädagogin im Museum für Urgeschichte(n), .

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