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04.11.2014

Veränderungen im Lehrerberuf — ein Round Table des LVZ

LVZ
04.11.2014
Anfangs September haben sich auf Einladung des LVZ Vertreter aus allen Bereichen der Schule zu einem Austausch (Round Table) über die Veränderungen im Lehrerberuf getroffen. Der LVZ bedauert, dass ...
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Anfangs September haben sich auf Einladung des LVZ Vertreter aus allen Bereichen der Schule zu einem Austausch (Round Table) über die Veränderungen im Lehrerberuf getroffen. Der LVZ bedauert, dass die ebenfalls eingeladenen Medien der Veranstaltung fernblieben. So ist es nicht gelungen, die Thematik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

von Barbara Kurth Weimer

Den einzelnen Teilnehmern (im Anhang aufgelistet) und dem Gesprächsleiter sei hier nochmals ein Dank für das gezeigte Interesse und Engagement ausgesprochen. Wichtige Aussagen und Erkenntnisse werden im Folgenden generalisiert und zusammenfasst wiedergegeben:

  • Grundsätzlich einig sind sich die Teilnehmer, dass sich das Arbeitsfeld von Lehrpersonen in den Bereichen der Elternarbeit, der Zusammenarbeit im Team, der administrativen Arbeiten und der Mitarbeit an Schulentwicklung deutlich verändert hat. Dabei ist der zeitliche Aufwand für diese Aufgaben ebenso gestiegen wie die qualitativen Ansprüche aller Beteiligten.
  • Über das Ausmass und die Gewichtung der Umlagerung gehen die Meinungen auseinander. Die Veränderungen werden von unterschiedlichen Positionen wahrgenommen, die Umverteilungsvorstellungen sind kontrovers.
  • Durch die gesellschaftlichen Veränderungen ist die Schule heute latent in Frage gestellt. Das Vertrauen der Eltern an der Schule hat abgenommen. Die Kommunikations- und die Dokumentationsarbeit des Systems Schule verbrauchen nicht zu unterschätzende Ressourcen.
  • Die an der Bildungsfront Beteiligten erkennen die Notwendigkeit, die gestiegenen Erwartungen und Forderungen der Gesellschaft so zu kommunizieren, dass sie von der Politik und der Öffentlichkeit als solche wahrgenommen und akzeptiert werden.
  • Die Widersprüchlichkeit von gestiegenen Anforderungen aber beschränkter Mittel ist den Teilnehmern nicht nur in der Bildung bekannt. Sie kennen diese auch aus dem Gesundheitswesen, bei der Mobilität und der Altersvorsorge. Der Verteilungskampf der Ressourcen ist ebenso ein Dauerthema, wie die Abwägung von Mach- und Wünschbarem. Werden Ansprüche nicht reduziert, braucht es die notwendigen Anpassungen des Systems.
  • Die Teilnehmer schätzen den Brücken bildenden Austausch und die konstruktive Debatte und sind sich einig, dass die aktuelle Schule positive Signale der Medien verdient.

Teilnehmer:
Lehrpersonen: Oberstufe Simone Seeholzer, Mittelstufe Anselm Kümin, Unterstufe Nathalie Flury; Rektorin Brigit Eriksson (PH Zug), Regierungsrat Stephan Schleiss, Schulpräsidentin Vroni Straub, Rektor Jürg Portmann, Schulleiter Kurt Weiss, Präsidentin LVZ Barbara Kurth,  Moderation: Lukas Fürrer (Bildungsdirektion).

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