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Zum Schulschluss viermal ein Ja von meiner Seite

25.06.2014
Liebe Leserinnen und Leser Wie im Flug geht das Schuljahr 2013/14 zu Ende. Schon verschwinden im Rückspiegel die Ereignisse und Geschäfte der vergangenen Monate. Bereits zeichnen sich — Pardon, ...
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Liebe Leserinnen und Leser

Wie im Flug geht das Schuljahr 2013/14 zu Ende. Schon verschwinden im Rückspiegel die Ereignisse und Geschäfte der vergangenen Monate. Bereits zeichnen sich — Pardon, dass ich Sie schon jetzt daran erinnere — die Herausforderungen des kommenden Schuljahrs ab. Aber zunächst steht der Sommer vor der Tür. Der Sommer ist eine positive Zeit. Von meiner Seite gibt es darum viermal ein Ja.

Ja zur Konsolidierung!
Auf operativer Ebene sehe ich mich in meiner Auffassung, einer Konsolidierung vor neuen Ideen für das Zuger Schulwesen den Vorzug zu geben, bestätigt. Der Zeitpunkt ist günstig, der Schritt ist nötig. Mit dem Projekt "Gute Schulen" liegt ein guter Werkzeugkasten für die Qualitätsarbeit an den Schulen vor. Jetzt braucht es auch Raum und Zeit, um mit diesen Werkzeugen zu arbeiten. Gute Schule braucht Raum und Zeit. Dieser Grundsatz — diesbezüglich herrscht unter den allermeisten meiner Kolleginnen und Kollegen in der Erziehungsdirektorenkonferenz Einigkeit — wurde in den vergangenen zwanzig Jahren strapaziert. Aus diesem Grund habe ich mich auch dafür eingesetzt, dass sich das Projekt "Sek I plus" auf die Neugestaltung des 9. Schuljahres konzentriert. Die gemeindliche Oberstufe soll gestärkt, aber nicht umgekrempelt werden. Für die Erreichung der gemeinsamen Standards im 9. Schuljahr nehmen wir uns sieben Jahre Zeit. Konsolidierung bedeutet kein Ja zum Stillstand. Konsolidierung bedeutet ein Ja zur Behutsamkeit im Schulwesen.

Ja zur Bildungspolitik!
In einer Rede über das Schulwesen verglich Albert Einstein die dazugehörigen Wahrheiten und Erkenntnisse mit einem Standbild in der Wüste, das ständig freischaufelnder Hände bedürfe, sei es doch permanent davon bedroht, vom Sand zugeweht zu werden. Was mir an diesem Bild so gefällt: Die Behutsamkeit bedarf vieler helfender Hände. Damit ist auch gesagt, dass Bildungspolitik uns alle angeht. Seitens Bildungsdirektion stellen wir mit den bildungspolitischen Updates unter den Kurzinfos sicher, dass Sie mit wenig Aufwand bildungspolitisch auf dem Laufenden bleiben können. Darüber hinaus sind wir alle als Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, uns in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen. Dazu gehört auch die Gestaltung des Schulwesens.

Ja zur Schule!
Vertrauen haben, Spannungen aushalten, Ziele setzen und Beziehungen pflegen — diese vier Hauptaufgaben einer Lehrperson rückte ich an der diesjährigen Diplomfeier unserer Pädagogischen Hochschule ins Zentrum meiner kurzen Ansprache. Der Mensch, so beschrieb es Antoine de Saint-Exupéry, ist nichts als ein Bündel von Beziehungen. An dieser Feier, mit all den neuen Lehrerinnen und Lehrern vor Augen, wurde mir wieder einmal bewusst, welch lebendiger Gegenstand die Schule ist. Es ist gewiss keine leichte Aufgabe, jeden Tag vor Schülerinnen und Schülern zu stehen, Klassen oder auch Lehrpersonen zu führen. Aber es ist eine schöne Aufgabe. 

Ja zur unterrichtsfreien Zeit!
Ferien reicht als Begriff nicht aus, um die kommenden Wochen zu beschreiben — ich weiss. Gleichwohl hoffe ich, dass Ihnen neben den Vorbereitungen und Weiterbildungen auch viel Zeit für die persönliche Erholung und Reflexion bleibt. Als bekennender Filmfreund empfehle ich Ihnen "Im Juli" von Fatih Akin aus dem Jahr 2000. Das sommerleichte Roadmovie mit Moritz Bleibtreu als angehendem Lehrer in der Hauptrolle ist gut geeignet, um abschalten zu können. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommer!

Herzliche Grüsse

Stephan Schleiss, Bildungsdirektor   

stephan.schleiss@zg.ch

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