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Geschäftsbericht 2016 erschienen: Gesamtwürdiung DBK

07.06.2017
Jedes Jahr legt der Regierungsrat einen Bericht über seine Geschäftsführung vor. So steht es in der Verfassung des Kantons Zug. Der Geschäftsbericht 2016 ist erschienen. Als Ausschnitt folgt an ...

Jedes Jahr legt der Regierungsrat einen Bericht über seine Geschäftsführung vor. So steht es in der Verfassung des Kantons Zug. Der Geschäftsbericht 2016 ist erschienen. Als Ausschnitt folgt an dieser Stelle die Gesamtwürdigung der Direktion für Bildung und Kultur. Der Link zum pdf mit den Beiträgen aller Direktionen, Ämter und Schulen findet sich unten.

Gesamtwürdigung der Direktion für Bildung und Kultur
In Kürze

Wichtige bildungspolitische Geschäfte standen im Fokus der Öffentlichkeit. Parallel forderte die Arbeit zugunsten gesunder Kantonsfinanzen auch die Ämter der Direktion für Bildung und Kultur. In diesem Zusammenhang muss sich die Bildung künftig noch stärker mit Effizienzfragen befassen. Dreh- und Angelpunkt einer guten Schule bleiben menschlich und fachlich gute Lehrerinnen und Lehrer.

Bildungseffizienz
Die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Schule kann mit unterschiedlichem Aufwand – sei es mit Blick auf die Budgets von Kanton und Gemeinden, sei es mit Blick auf den Aufwand für die Lehrpersonen – gesteigert werden. Dafür führt die Bildungsforschung zahlreiche Beweise an. Daher ist es einerseits grundsätzlich und andererseits vor dem heutigen finanzpolitischen Hintergrund speziell zwingend, den Weg über den geringeren Aufwand zu wählen. Auch der Bildungsfranken kann nur einmal ausgegeben werden.

Integration von Kindern aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich
Die zügige Herbeiführung des Kantonsratsbeschlusses über die Integrationsklasse für die Primarstufe für Kinder und Jugendliche aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich war im Berichtsjahr das sichtbarste bildungspolitische Geschäft. Innerhalb von neun Monaten wurde eine Lösung vorgelegt, die im Kantonsrat in der Schlussabstimmung einstimmig angenommen wurde.

Mundart im Fokus
Mit der Gesetzesinitiative «Ja zur Mundart» und dem Gegenvorschlag des Kantonsrats stand ein nicht alltägliches politisches Geschäft an, das umsichtig geführt werden musste. Mit dem Entscheid des Stimmvolks, in der Schule grundsätzlich Hochdeutsch und im Kindergarten grundsätzlich Mundart zu sprechen, kann der Lehrplan 21, welcher der Mundart durchaus Bedeutung beimisst, gut umgesetzt werden. Entsprechend hat der Bildungsrat nach der Abstimmung eine Weisung, welche Hochdeutsch ab Schulstart konsequent und in allen Fächern forderte, aufgehoben. Die Pädagogische Hochschule Zug konnte sich im Vorfeld der Abstimmung als bildungspolitisches Forum positionieren.

Strategieprozess Bildungsrat
Gemeinsam mit einer Delegation der Konferenz der Zuger Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten (SPKZ) durchlief der Bildungsrat einen Strategieprozess. Angestossen 2015 anlässlich des Jahrestreffens zwischen der SPKZ, der Rektorenkonferenz (Reko) und der DBK, wurde innerhalb eines halben Jahres eine Vision für die Zuger Volksschule erarbeitet. Auf Basis dieser Vision soll nun gemeinsam eine Verortung der bestehenden und neuen Herausforderungen im Bereich der Schulentwicklung stattfinden. Dabei geht es, nebst der Festlegung der Herausforderungen im Bereich der Volksschule selbst, um Zuständigkeiten, Prioritäten und Handlungsrichtlinien.

Präsidentenwahl
Der Bildungsdirektor wurde zum Präsidenten der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) gewählt. Die D-EDK ist Teil des
Netzwerks der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Die drei Regionalkonferenzen der deutsch- und mehrsprachigen Kantone haben sich für die Bearbeitung sprachregionaler Aufgaben als D-EDK zusammengeschlossen. Zwei Aufgaben werden im Fokus des neuen Präsidenten stehen: Die Umsetzung des Lehrplans 21 und die Konzeption der künftigen Rolle und Ausgestaltung der D-EDK.

Link zum pdf mit den Beiträgen aller Direktionen, Ämter und Schulen (Beiträge DBK ab Seite 112).

Weitere Informationen

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