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Stärken stärken, Lücken schliessen

10.09.2014
Im Kanton Zug wird das 9. Schuljahr neugestaltet. Das Forum Gute Schulen widmete sich dem Thema mit einer gut besuchten Startveranstaltung. Die Umsetzung an den Schulen beginnt im Schuljahr 2015 / ...

Im Kanton Zug wird das 9. Schuljahr neugestaltet. Das Forum Gute Schulen widmete sich
dem Thema mit einer gut besuchten Startveranstaltung. Die Umsetzung an den Schulen beginnt im Schuljahr 2015 / 16 und wird sechs Jahre in Anspruch nehmen.

Von Lukas Fürrer

„Diese Zeit müssen und dürfen wir uns nehmen", schloss Bildungsdirektor Stephan Schleiss
seine Begrüssung mit Blick auf die sechsjährige Umsetzungsphase. Neben dem Faktor Zeit
erwähnte der Regierungsrat auch die Balance zwischen Steuerung und Autonomie als Voraussetzung für die erfolgreiche Neugestaltung des 9. Schuljahres. Und aus Sicht des Bildungspolitikers fügte er an, dass die politische Auseinandersetzung selbstverständlich zur Schule gehöre. „Was die Schule macht und nicht macht, ist immer eine politische Frage", betonte Stephan Schleiss.

Neugestaltung aus Sicht Wissenschaft
Auf die Wichtigkeit der demokratischen Legitimation für die Schulentwicklung ging auch Prof.
Dr. Werner Hürlimann von der PH Luzern ein, der die verschiedenen Elemente der Neugestaltung
des 9. Schuljahrs mit den Erkenntnissen der Bildungswissenschaft verglich. Seine sachlichen
Anmerkungen etwa zur Berufsorientierung oder auch zum neuen Abschlussdossier, welches
den Oberstufenschülern als Orientierungshilfe am Ende der obligatorischen Schulzeit dienen
wird, fielen beim Publikum auf fruchtbaren Boden.

 

Führte engagiert und letztmals durchs Forum: Luzia Annen vom Amt für gemeindliche Schulen

Grosses Engagement der Beteiligten
Das Publikum repräsentierte die Zuger Volksschule umfassend, vom Kantons- und Bildungsrat,
den Schulpräsidentinnen und -präsidenten, den Vertretungen des Amtes für gemeindliche
Schulen über die gemeindlichen Schulkommissionen bis hin zu den Schulleitungen und zur
Lehrerschaft. Dass man an einem Abend zusammenfand, ist bezeichnend für das Zuger
Schulwesen. Miliztätigkeit und Doppelbelastungen prägen das Engagement vieler Beteiligter.

Vertiefung in den Ateliers
Im Anschluss an die Referate zogen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Ateliers zurück,
um einzelne Aspekte der Neugestaltung des 9. Schuljahres vertieft zu erörtern. Diese
Neugestaltung richtet sich nach dem Motto „Stärken stärken, Lücken schliessen". Die Oberstufenschülerinnen und -schüler sollen im letzten Schuljahr noch individueller und gezielter arbeiten – eben mit Blick auf die eigenen Fähigkeiten und Berufs- und Bildungsziele.

Dank an die Organisatoren
Ein grosses Kränzchen darf dem Organisationsteam gewunden werden, das es verstand, eine
spannende und verständliche Startveranstaltung auf die Beine zu stellen. Werner Bachmann,
Leiter des Amts für gemeindliche Schulen, nutzte die Gelegenheit, die wissenschaftliche Projektleitung Agnes Weber und Hans-Kaspar von Matt zu verabschieden, welche in den vergangenen vier Jahren das Projekt massgeblich mitgestaltet hatten. Das Publikum dankte ihnen den Einsatz mit einem grossen Applaus.

Das Forum Gute Schulen wird vom Amt für gemeindliche Schulen, von der Schulpräsidentenkonferenz und von der Rektorenkonferenz getragen. Es dient als Gefäss für verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Gute Schulen.

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