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Update Zuger Bildungspolitik — Juni 2014

25.06.2014
Schulgesetz Teilrevision II und Lehrpersonalgesetz Zur Erinnerung: Wichtige Diskussionspunkte beim Schulgesetz sind die Klassengrössen, die Einführung einer sprachlichen Frühförderung sowie die ...

Schulgesetz Teilrevision II und Lehrpersonalgesetz
Zur Erinnerung: Wichtige Diskussionspunkte beim Schulgesetz sind die Klassengrössen, die Einführung einer sprachlichen Frühförderung sowie die Zukunft der Basis- und Grundstufe. Beim Lehrpersonalgesetz steht die Frage nach einer Anpassung der Anzahl Unterrichtslektionen der Zuger Lehrpersonen an die Situation der Lehrpersonen in den umliegenden Kantonen im Zentrum. Die Beratungen der Bildungskommission sind im Gang. Während materiell aufgrund des Kommissionsgeheimnisses nicht aus der Bildungskommission berichtet werden darf, zeichnet sich eine zeitliche Verzögerung ab. Das Lehrpersonalgesetz kann erst nach den Sommerferien fertig beraten werden. Dies hat Anpassungen beim im Mai 2014 skizzierten Zeitplan zur Folge. Nach den Sommerferien können wir den angepassten Zeitplan vorlegen.

Kleine Anfrage Zari Dzaferi et al.
Mittels einer kleinen Anfrage will Kantonsrat Zari Dzaferi (SP) vom Regierungsrat wissen, wie sich dieser zu den Richt- und Höchstzahlen in den Realschulklassen stellt. Weitere Fragen betreffen die Situation der Realschulklassen, welche durch die Integration unter besonderem Druck stünden. Die kleine Anfrage steht im Zusammenhang mit den Beratungen zum Schulgesetz. Der Regierungsrat hat die Bildungsdirektion mit der Erarbeitung eines Antwortentwurfs beauftragt. Die gemeindlichen Schulen konnten — der Natur einer kleinen Anfrage entsprechend kurzfristig — begrüsst werden.

Neuer Name für das Kantonale Gymnasium Menzingen
Der Regierungsrat hat der Umbenennung des Kantonalen Gymnasiums Menzingen (kgm) in Kantonsschule Menzingen (KSM) zugestimmt. Die Umbenennung trägt einerseits dem Umstand Rechnung, dass öffentliche Gymnasien in der Deutschschweiz mehrheitlich als Kantonsschulen bezeichnet werden. Andererseits findet im Namenswechsel auch die Gleichwertigkeit beider Standorte in Zug und Menzingen ihren lebendigen Ausdruck. Diese Wahrnehmung ist vor dem Hintergrund der Begründung eines Langzeitgymnasiums am Standort Menzingen im Schuljahr 2015/16 wichtig.

Bauprojekte KSZ und kgm (neu: KSM)
Der Kantonsrat hat die Bauvorhaben an der Kantonsschule Zug (KSZ) in Provisorien und Turnhalle gesplittet. In Sachen Provisorien KSZ erfolgt die zweite Lesung im Kantonsrat vor den Sommerferien. In Sachen Turnhalle KSZ wird der Regierungsrat nach den Sommerferien in einem Zusatzbericht eine Variante Dreifachturnhalle beantragen, siehe auch hier. Die erste Lesung betreffend die Provisorien sowie den Objektkredit in Menzingen erfolgt in der letzten Kantonsratssitzung vor den Sommerferien, die zweite Lesung in der ersten Sitzung nach den Sommerferien.

Neugestaltung 9. Schuljahr
Der Regierungsrat hat auf Antrag der Bildungsdirektion die finanziellen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neugestaltung des 9. Schuljahrs beschlossen. Damit kann dieses Teilprojekt des Projekts Sek I plus in die Umsetzungsphase starten. Mit Start des Schuljahrs 2021/22 müssen die kantonal verbindlichen Standards für das 9. Schuljahr an den gemeindlichen Oberstufen implementiert sein. Auf www.schulinfozug.ch werden weitere Informationen zum Projekt folgen. Eine Medienmitteilung zur Neugestaltung des 9. Schuljahrs erfolgt vor den Sommerferien.

Neues Niveaufach Englisch
Der Regierungsrat hat auf Antrag der Bildungsdirektion Englisch neben Mathematik als verbindliches Niveaufach per Schuljahr 2016/17 festgelegt. Während im Bildungsrat der Bedarf eines Niveaufachs Englisch aufgrund der vorliegenden Leistungsheterogenität in den Klassen unbestritten war, ist die neue Freiwilligkeit in Sachen Niveaufach Französisch der Sachlage in den grösseren Gemeinden geschuldet. Diese Gemeinden hätten sich durch das Nebeneinander von drei Niveaufächern mit erheblichen organisatorischen Herausforderungen konfrontiert gesehen. Mit der Freiwilligkeit entsteht Raum für angepasste Lösungen, eine Absage an den differenzierten Unterricht ist damit nicht verbunden.

Motion Thomas Werner
In Sachen Motion Thomas Werner betreffend Anstellung von Lehrpersonal nur mit aktuellem Strafregisterauszug hat der Regierungsrat beschlossen, die Gemeinden zu einer Stellungnahme einzuladen. Die Bildungsdirektion hat den Gemeinden zu diesem Zweck einen Entwurf vorgelegt, wie dem Ansinnen entsprochen werden könnte. Der Regierungsrat will auch aufgrund der Rückmeldungen der Gemeinden über seinen Antrag an den Kantonsrat befinden. Die Antworten der Gemeinden werden bis am 3. November 2014 erwartet. Das Geschäft liegt im Zeitplan.

Postulat Ausbildung von Generalisten als Primarlehrer
Das Postulat von Jürg Messmer, Beni Riedi, Roland von Burg und Thomas Wyss betreffend volle Unterrichtsbefähigung der Absolventen der PH (Pädagogische Hochschule) Zug für alle Fächer (sprich: Ausbildung von Generalisten als Primarlehrer) wird unter der Führung der Bildungsdirektion bearbeitet. Zurzeit und voraussichtlich bis Ende August 2014 entsteht unter der Federführung des Amts für Mittelschulen und Pädagogische Hochschule der Entwurf für einen Bericht und Antrag an den Regierungsrat. Das Geschäft liegt im Zeitplan.

Für Fragen zum Update Bildungspolitik: lukas.fuerrer@zg.ch

 

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