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Fachgruppenberichte Frühling 2015

Was machen die Fachgruppen? Die Fachgruppen bearbeiten im Auftrag des Kantons aktuelle Fragen zu didaktischen und fachlichen Themen innerhalb ihres Fachgebiets. Sie sind so zusammengesetzt, dass ...
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Was machen die Fachgruppen? Die Fachgruppen bearbeiten im Auftrag des Kantons aktuelle Fragen zu didaktischen und fachlichen Themen innerhalb ihres Fachgebiets. Sie sind so zusammengesetzt, dass Vertretungen aus der gesamten Schullaufbahn des Kindes am selben Fachthema arbeiten können. Die Tätigkeitsberichte bieten eine einfache Gelegenheit, die Arbeit der Fachgruppen mitzuverfolgen und sich einzubringen.

  • Fachgruppe Gestalten

Die Fachgruppe Gestalten mit Vertretern aus den Bereichen Bildnerisches Gestalten, Technisches Gestalten, Textiles Werken und Musik wurde im September 2014 neu konstituiert.
Das Arbeitsfeld der Fachgruppe Gestalten konzentriert sich zu Beginn vor allem auf die Kursgenerierung für die mögliche Weiterbildungen im Kanton. Neben der Sichtung von bewährten Kursangeboten versuchten die Mitglieder der Fachgruppe auch die Bedürfnisse der Lehrpersonen des Kantons abzuschätzen und brachten diese Überlegungen in die Diskussion der zukünftigen Kursauschreibungen hinein.
Konsequent will man in der Fachgruppe das Thema der Übergänge in den gestalterischen Fächer angehen. Auffallend ist, dass nur wenig Austausch zwischen den Lehrpersonen der verschiedenen Stufen stattfindet und in diesen Fächern kaum Absprachen zu Lehrmitteln, Leistungsniveaus und Leistungsansprüchen gemacht werden. Diskussions- und Informationsgefässe sollen organisiert werden, um einen nahtlosen Übergang zwischen den Schulstufen zu ermöglichen. Ebenfalls denkt man auch über gemeinsame Weiterbildungen nach, welche gleichermassen für Lehpersonen verschiedener Schulstufen attraktiv sind und somit ein automatischer Austausch passieren kann.
Die fachdidaktische Tagung "Gut gestaltete Aufgaben finden Gehör" ist bei Lehrpersonen der ganzen Zentralschweiz auf Anklang gestossen – sie wurde erfolgreich am Samstag, 25. Oktober 2014 an der Pädagogischen Hochschule Zug durchgeführt. Im Fokus stand die Frage, wie gut gestaltete Aufgaben in den Fachbereichen Musik, Bildnerisches Gestalten, Technisches und Textiles Gestalten den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll unterstützen könnten. Im Rahmen dieser Tagung konnte die Fachgruppe Gestalten näher vorgestellt werden.
Erste Konzepte zu einer Stärkung von Holkursen wurden besprochen. Man möchte noch mehr Kursangebote vor Ort, im Schulhaus und in der Gemeinde anbieten. Man erhofft sich damit eine Steigerung der Attraktivität solcher Kurse und somit auch höhere Teilnehmerzahlen. Einerseits muss bei diesen Kursen auf die Infrastruktur vor Ort eingeangen werden, wie es auch die Lehrpersonen müssen, und anderseits hat die die Weiterbildung auch teambildenden Charakter, was für die Entwicklung des Schulhausteams sehr wertvoll ist. Für die Workshopausschreibung werden zukünftig auch Themen mit allgemeinem Charakter vorgesehen, welche durch Schulleiter und Schulhausteams konkretisiert und auf die Bedürfnisse im Schulhaus und in der Gemeinde angepasst werden können
Fächerübergreifender Unterricht ist ein wichtiges Thema, jedoch werden die Möglichkeiten dieser Unterrichtsform immer wieder vergessen und unterschätzt. Bereits in den aktuellen Workshops nehmen wir darum das Thema des fächerübergreifenden Unterrichts bewusst auf und weisen in verschieden Kursen auf das Potential dieser Arbeitsform hin. So wird die Musik bewusst mit M&U oder auch mit den Fächern Französisch und Englisch kombiniert.

Andreas Wiedmer, Fachgruppe Musik/Gestalten

 

  • Fachgruppe Deutsch

Einblicken – ausblicken ... Richtig, eines dieser Verben gibt es nicht oder noch nicht im Duden. Trotzdem tun wir es, einen Einblick in unsere Arbeit der Fachgruppe Deutsch geben.
Unsere Sitzungen wie auch die Tätigkeiten dazwischen waren gefüllt mit den Fragen, wie Kinder richtig schreiben lernen, wie sie Grammatik verstehen und ob der Lehrplan 21 darauf Antwort gibt. Der Besuch der sims Tagung in Zürich wie auch der Didacta in Basel oder Tagungen zum Lehrplan 21 regten die Diskussionen an, die uns zu Vorschlägen für Weiterbildungskurse und Lehrmitteln führten.
Beim Ausblicken stellen wir fest, dass die Weiterbildungskurse, Lehrmittel und der Lehrplan 21 weiterhin unsere Begleiter sein werden. Gerne beschäftigen wir uns auch mit Anliegen von Lehrpersonen: Welche Deutschkompetenzen und Inhalte kann eine weiterführende Schule von einem Jugendlichen nach 8 Schuljahren erwarten oder wie können Beurteilungen in den Kompetenzen im Fach Deutsch gestaltet werden. Vielleicht liegt auch dir ein Thema am Herzen? Teile es uns mit!

Christine Gander, Fachgruppe Deutsch

 

  • Fachgruppe ICT OSKIN

Im Zentrum unserer Fachgruppenarbeit steht das Projekt zur Erarbeitung von „Medien- und ICT-Empfehlungen für die gemeindlichen Schulen im Kanton Zug. Diese Empfehlungen lösen das ICT Konzept 2000 für die Integration von Informations- und Kommunikationshilfsmitteln an der Primarschule ab. Das neue Konzept nimmt Stellung zur Ausstattung, zur ICT-Infrastruktur sowie zum Einsatz und zur Thematisierung von ICT und Medien im Unterricht und in der Schulorganisation. Es richtet sich an operative sowie strategische Schulleitungen, gemeindliche Verantwortliche ICT, Animatorinnen und Animatoren und Lehrpersonen. Aufgrund dieser Empfehlungen können Schulleitungen ihre Konzepte und Strategien und somit ihre Investitionen und den Weiterbildungsbedarf der Lehrpersonen für die nächsten Jahre abschätzen. Die Lehrpersonen wissen, welche Kompetenzen für einen effektiven Unterricht und im Umgang mit Medien erforderlich sind. Weiter werden die Entwicklungen in den Schulen, insbesondere die Umsetzung des Lehrplans 21 und die Neugestaltung des 9. Schuljahres berücksichtigt.
Die Fachgruppe wird begleitet durch Thomas Stierli, Bereichsleiter Weiterbildung und Nachdiplomstudien im Bereich Medienbildung, PH Zürich. Er unterstützt als externer Berater die Arbeit der Fachgruppe aus wissenschaftlicher Sicht.

Im vergangenen November trafen sich die ICT-Fachgruppe OSKIN und Thomas Stierli im Rahmen der SPKZ mit den Schulpräsidenten und Rektoren in Rotkreuz. Gemeinsam wurden inhaltliche Themen eines pädagogischen ICT-Konzepts vorgestellt und diskutiert, sowie gemeinsame Bedürfnisse analysiert. Seitens der Fachgruppe wurden Strategien bezüglich ICT der Zukunft aufgezeigt.

Am 14. Januar 2015 erfolgte der Kaderkurs der ICT- Animatorinnen und Animatoren an der pädagogischen Hochschule Zug zum Thema „Informatische Bildung". Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, Institut für Medien und Schule, PHSZ, eröffnete die Tagung mit einem Inputreferat. Er zeigte auf, dass nicht nur im Lehrplan 21 Informatik neu als verbindliches Thema für die Volksschule definiert ist. Auch in anderen Ländern (England, Estland, USA) nehmen die Initiativen zu, Informatik in die Schule zu bringen. Eindrücklich vermittelte er einen Überblick über die aktuelle Diskussion, was unter Informatik in der Volksschule zu verstehen ist und weshalb Informatik zur Allgemeinbildung in der Volksschule gehört.
Dr. Michael Hielscher, Institut für Medien und Schule PHSZ, zeigte im Anschluss eine Vielfalt und einen umfassenden und wertvollen Überblick über verschiedene Lernumgebungen für den Einstieg ins Programmieren.
Die darauffolgenden Workshops (die Minibiber, We Do, Scratch, Primalogo, Robotics mit Roborobo und Lego Mindstorms) erlaubten den Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern im Sinne einer Best-Practice-Erfahrung mit den Lernumgebungen zu erlangen. Die sehr positiven Rückmeldungen der Animatorinnen Animatoren zeugten von einer spannenden Auseinandersetzung mit einer neuen Thematik.

Urs Aregger, Fachgruppe ICT OSKIN

  • Fachgruppe Natur-Mensch-Gesellschaft

Die Fachgruppe NMG ist in diesem Schuljahr wiederum mit spannenden Arbeitsschwerpunkten unterwegs. Nachdem wir für das vielfältige Kursangebot im soeben erschienenen Kursprogramm einen grossen Beitrag leisteten, haben wir in Stufengruppen weiter gearbeitet. Die Vertreter der Primarstufe setzten sich gemeinsam mit Othmar Langenegger über die Neugestaltung der Zuger Schulkarte auseinander.
Die Vertreter der Sek I und II haben sich intensiv mit der Schnittstelle im Bereich der Naturlehre zwischen der Oberstufe und dem Kurzzeitgymnasium befasst. Die Ergebnisse stellen wir am 11. Juni 2015 interessierten Lehrpersonen vor und diskutieren die daraus resultierenden fachlichen Schwerpunkte in der Naturlehre auf der Sek I.
Nun steht die Auseinandersetzung mit Fragen rund um die Einführung des Lehrplans 21 insbesondere zur Stundentafel an. Auf diese wichtige Mitwirkung freuen wir.
Gerne benutze ich diese Gelegenheit, Lehrpersonen der Kindergarten- oder Unterstufe sowie der Mittelstufe 2 für die Mitarbeit zu gewinnen. Bei Interesse ist man herzlich eingeladen, an einer Sitzung teilzunehmen und dann endgültig zu entscheiden. Für weitere Fragen, meldet man sich bei der Leiterin der Fachgruppe NMG:

Maria Schmid, Fachgruppe NMG

 

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