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Wohin entwickeln sich die Zuger Schulen?

Im Kanton Zug teilen sich Kanton und Gemeinden die Verantwortung für die Volksschule. Der strategische Dialog über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Schulen soll vertieft werden. Dazu wurden ...
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Im Kanton Zug teilen sich Kanton und Gemeinden die Verantwortung für die Volksschule. Der strategische Dialog über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Schulen soll vertieft werden. Dazu wurden gemeinsame Entwicklungslinien geschaffen.

Von Stephan Schleiss

Im Kanton Zug teilen sich der Kanton und Gemeinden die Verantwortung für die strategische Führung der gemeindlichen Schulen. Übergeordnete Grundlagen sind das vom Kantonsrat erlassene Schulgesetz und das vom Bildungsrat erlassene Rahmenkonzept «Gute Schulen».

Die Zuständigkeit variiert von Thema zu Thema: Kanton, jede Gemeinde für sich oder die Gemeinden gemeinsam. In allen Konstellationen ist es wichtig, dass die beiden Ebenen von einander wissen, wohin sie in welcher Zeit wollen. Dazu soll der strategische Dialog zwischen dem Bildungsrat und der Konferenz der Zuger Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten (SPKZ) vertieft werden.

Als Grundlage für diesen Dialog hat der Bildungsrat gemeinsam mit Mitgliedern der SPKZ in einem längeren Prozess (Link:) «Strategische Entwicklungslinien für die Zuger Volksschulen 2018-2022» erarbeitet. Fünf strategische Hauptentwicklungslinien wurden identifiziert:

  1. Qualitätskultur verankern;
  2. Tagesstrukturen weiterentwickeln;
  3. Digitalisierung forcieren;
  4. Schule als attraktive Arbeitgeberin stärken;
  5. Leistungsfähigkeit der Schulen fördern.

Diesen Hauptentwicklungslinien wurden anschliessend bestehende und neue Aufgaben sowie Projekte als Umsetzungsmassnahmen zugeordnet. Nachfolgend je zwei Beispiele (inkl. Verantwortung):

Qualitätskultur verankern

  • Aufbau eines Strategiezirkels zwecks Evaluation und Überprüfung der Entwicklungslinien und ihrer Massnahmen (Bildungsrat mit SPKZ).
  • Einführung Lehrplan 21 (Schulen).

Tagesstrukturen weiterentwickeln

  • Gemeindeübergreifende Auslegeordnung zu den Tagesstrukturen, um u. a. Möglichkeiten der Zusammenarbeit / Nutzung von Synergien zu entdecken (SPKZ).
  • Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen auf Anpassungsbedarf (SPKZ).

Digitalisierung forcieren

  • Umsetzung der Massnahmen der ICT-Strategie gemeindliche Schulen 2018-2022 (SPKZ).
  • Nachqualifikation und Weiterbildung der Lehrpersonen im Hinblick auf den Lehrplan "Medien und Informatik" (Schulen).

Schule als attraktive Arbeitgeberin stärken

  • Prüfung Modernisierung Berufsauftrag und Arbeitszeitmodell durch das Projekt Arbeitsplatz Schule (DBK).
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken (SPKZ).

Leistungsfähigkeit der Schulen fördern

  • Evaluation der Implementierung von Sek I plus (DBK).
  • Voraussetzungen für unabhängige Vergleichsmöglichkeiten schaffen bspw. durch Teilnahme an interkantonalen Tests und/oder durch Zugang zu interkantonalen Aufgabensammlungen (DBK).

Wie weiter?
Die strategischen Entwicklungslinien sind kein Startschuss für Betriebsamkeit im Zuger Schulwesen. Im Gegenteil. Es sollen keine neuen Gremien und keine neuen Sitzungsgefässe geschaffen werden. Wir sind uns einig, dass es davon genug gibt. In den ebenfalls festgehaltenen Grundsätzen bekennen wir uns zu einer umsichtigen Schulentwicklung. An unserer Jahrestagung werden wir uns gegenseitig über den Stand informieren und einen Steuerungsprozess auf seine Durchführbarkeit überprüfen. Ich freue mich darauf.

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