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Geschichte

Historische Informationen über die Gemeinde Risch

Vorbemerkung

Richard Hediger, ehemaliger Rektor
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Richard Hediger, ehemaliger Rektor

Die nachfolgenden Textausführungen stammen aus dem Fotobuch "10'000mal Risch", das anlässlich des 10'000. Einwohners in der Gemeinde Risch im Jahr 2013 erstellt wurde. Das Fotobuch kann für Fr. 60.- unter der Telefonnummer +41 41 798 18 18 bestellt und anschliessend bei der Einwohnerkontrolle Risch bezogen werden.

Die historischen Ausführungen hat Richard Hediger verfasst. Als ehemaliger Rektor der Schulen Risch verfügt Richard Hediger über sehr weitreichende Kenntnisse der Gemeinde Risch und der historischen Zusammenhänge.

Geschichte der Gemeinde Risch

Geschichte der Gemeinde Risch
Typ Titel
Geschichte der Gemeinde Risch Teil 1 Geschichte der Gemeinde Risch Teil 1
Geschichte der Gemeinde Risch Teil 2 Geschichte der Gemeinde Risch Teil 2

Seit 1987 erweiterte eine Fülle neuer Forschungsergebnisse und Entdeckungen unser Wissen über unsere Vergangenheit: Siehe gedruckte Quellen in: «Risch um die erste Jahrtausendwende  800 und 1200».  Der Bauboom innerhalb der Gemeinde Risch entriss seit 1987 dem Boden sensationelle archäologische Geheimnisse (Golfplatz, Forrengebiet, Oberrisch). Beim Kauf der Halbinsel Buonas durch die Hoffmann & Roche AG im Jahr 1997 wurden verschiedene Karten des Territoriums Buonas aus dem 19. Jahrhundert entdeckt. Das seit dem 6. August 1993 weltweit zugängliche World Wide Web erweiterte in den Folgejahren die Quellenlage aus Archiven im In- und Ausland, z.B. die «Monumenta Germaniae Historica».

Risch in der Zeit 800 bis 1200

Durch die Heirat von Karl dem Grossen mit der aus dem alemannischen Herzogshaus stammenden Hildegard gelangte unser Gemeindegebiet an das Kaiserhaus. Durch ihren Enkel König Ludwig den Deutschen fielen Teile davon an die Abtei Fraumünster in Zürich und durch dessen Schwester Gisela an die Grafen von Nellenburg. Fünf Generationen später fand durch die zwei Ehen der Lütgart von Nellenburg eine Aufsplitterung des Frauenguts statt. Erben von Gangolfwil am See und Dersbach waren die Frühhabsburger, während Berchtwil und Holzhäusern an die aus dem burgundischen Königshaus stammenden Herren von Rheinfelden gelangten.

Risch um die erste Jahrtausendwende 800 bis 1200
Typ Titel
Risch_ 800_1200.pdf Risch_ 800_1200.pdf

Früheste Urkunde mit Nennung von Risch

Papstdiplom von 1159
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Papstdiplom von 1159

Der Name Risch wurde erstmals in einer Urkunde aus dem 12. Jahrhundert erwähnt. In einem Schutzbrief, datiert vom 28. März 1159, von Papst Hadrian IV. an das Kloster Muri tauchte der Name Risch erstmals auf. Lesen Sie hier weiter

Historische Urkunden

Historische Urkunde
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Historische Urkunde

Das Archiv der Einwohnergemeinde Risch enthält zahlreiche spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Schriftstücke; die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 1410. 
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Der Name "Risch"

Der Name "Risch" deutet entweder auf einen Schilf- oder Binsenbestand oder auf den Abhang bzw. das Gefälle bei der Kirche Risch hin. Lesen Sie hier weiter

Besiedlung des Gemeindegebiets

Siedlungsgebiete, erste Siedlungen
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Siedlungsgebiete in Risch

Die ältesten Spuren der Besiedlung des Gemeindegebiets von Risch reichen ins 4. Jahrtausend vor Christus zurück. Es liegen auch Spuren römischer Niederlassungen in Ibikon und Holzhäusern vor. Lesen Sie hier weiter

Die Gemeinde Risch und das Kloster Muri

Kloster Muri
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Kloster Muri

Das Kloster Muri war längere Zeit im Besitz von Landflächen der heutigen Gemeinde Risch. Die Einflussnahme des Klosters Muri endete mit dem Verkauf des Hofes Gangolfswil (im Gebiet des heutigen Zweiern) an die Stadt Zug im Jahr 1486. Lesen Sie hier weiter

Gerichtsterritorium Buonas

aktuelle Ansicht von Schloss Buonas
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Schloss Buonas

Die Gerichtsherrschaft Buonas befand sich für lange Zeit in der Hand der Familie Hertenstein. Der Sitz des Gerichtsterritoriums war das Schloss Buonas. Die heutige Grundsubstanz des Schlosses wurde von 1494 bis 1498 erbaut. Lesen Sie hier weiter

Gangolfswil und die Stadt Zug

Am 5. September 1486 verkaufte das Kloster Muri den Hof Gangolfswil an die Stadt Zug. Hierfür wurden dem Kloster 1080 rheinische Gulden bezahlt. Damit wurde Gangolfswil eine Vogteil der Stadt Zug.
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Pest, Kriege und Entwicklung der Einwohnerzahl

In früheren Zeiten beeinflussten Seuchen und kriegerische Ereignisse das Leben der Menschen. Um 400/500 betrug die Lebenserwartung rund 26 Jahre, zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie noch tiefer als 50 Jahre. Lesen Sie hier weiter

Von Gangolfswil zur Gemeinde Risch

Luftaufnahme mit Blick auf Risch
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Blick auf Risch

Kurz vor dem Einmarsch französischer Truppen im Jahr 1798 in die Schweiz wurde die Vogtei Gangolfswil von der Stadt Zug aufgehoben. Es folgte eine fünfjährige Besatzung durch Frankreich. In den Franzosen Jahren wurde auch die neue Munizipalgemeinde Risch geschaffen. Lesen Sie hier weiter

Bahn- und Strassenbau

Eisenbahnkontenpunkt Rotkreuz, Bahngeleise bei Rotkreuz
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Bahngeleise bei Rotkreuz

Der Bahnhof Rotkreuz erhielt seine wichtige Bedeutung als Bahnknotenpunkt im Jahr 1881, als die Aargauische Südbahn in Rotkreuz mit der Nordostbahn (Luzern - Zug - Zürich) verbunden wurde. Lesen Sie hier weiter

Auflösung der Einheitsgemeinde

Die heutige Unterteilung in Bürger-, Einwohner- und Kirchgemeinden geht auf die Kantonsverfassung von 1873 zurück. Die auf Bundesstaatsebene eingeführte Niederlassungsfreiheit brachte es mit sich, dass nicht mehr alle Einwohnerinnen und Einwohner auch Bürger der Gemeinde Risch waren und der gleichen Konfession angehörten. Lesen Sie hier weiter

1937 - Ende der mittelalterlichen Grenzen

Die heute bestehenden Pfarreigrenzen zwischen Meierskappel und Risch gehen auf das Jahr 1937 zurück. Lesen Sie hier weiter

Entwicklung des Ortsteils Rotkreuz

Gemeindeverwaltung
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Gemeindeverwaltung

Der Ortsteil Rotkreuz ist historisch betrachtet der jüngste Teil der Gemeinde Risch. Er entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Rathaus der Gemeinde Risch ist erst seit 1959 in Rotkreuz. Lesen Sie hier weiter

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