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Friedhofverwaltung / Bestattungswesen

Friedhofverwaltung / Bestattungswesen
Friedhof Rotkreuz
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Friedhof Rotkreuz

Bestattungswesen

Bei Todesfällen unterstützen wir die Hinterbliebenen bei der Koordination mit den Kirchenbehörden und treffen die Vorbereitungen für die Bestattung. Selbstverständlich stehen wir den Angehörigen für weitere Belange bei. Sind die Verstorbenen in einem Kollektivhaushalt (Alters- und Pflegeheim, Spital) verstorben, wird die Meldung ans Zivilstandsamt des Todesorts direkt durch den Kollektivhaushalt erledigt. Verstirbt ein Einwohner zu Hause, wird vom Bestattungsamt Risch anhand der ärztlichen Todesbescheinigung eine Todesanmeldung erstellt und an das zuständige Zivilstandsamt gesandt. Die Meldung an das Erbschaftsamt Risch (ausschliesslich bei Einwohnern der Gemeinde Risch zuständig) erfolgt direkt durch die Bestattungsbehörde.

Die Angehörigen von Verstorbenen, die in der Gemeinde Risch wohnhaft waren, werden gebeten, innert zwei Tagen beim Bestattungsamt Risch vorbeizukommen. An den Besprechungstermin ist die vom Arzt oder dem Spital ausgestellte Todesbescheinigung sowie das Familienbüchlein (sofern vorhanden) mitzubringen.

Merkblätter

Merkblätter
Typ Titel Bearbeitet
Checkliste Checkliste 23.09.2019
Unmittelbar nach einem Todesfall Unmittelbar nach einem Todesfall 23.09.2019

Was sollte zu Lebzeiten geregelt werden?

Zu Lebzeiten sollten den Angehörigen bekannt sein:

  • Ob ein gültiges Testament und/oder ein Ehe- und Erbvertrag (kann bei der Wohngemeinde hinterlegt werden) vorhanden ist.
  • Bestattungswünsche
  • Adressliste für Todesanzeigen

Was ist unmittelbar nach einem Todesfall zu unternehmen?

Ein Todesfall muss der Wohngemeinde des Verstorbenen/der Verstorbenen gemeldet werden. Die Meldung muss in der Regel innerhalb von zwei Tagen nach dem Todesfall erfolgen. Es werden folgende Todesfälle und Vorgehensweisen unterschieden:

  1. Bei einem Todesfall Zuhause wird ein Arzt kontaktiert (z.B. Hausarzt, Vertrauensarzt der Familie), der die ärztliche Todesbescheinigung ausstellt.
  2. Bei einem Todesfall im Spital oder Heim (Kollektivhaushalt) sollte wenn möglich das Familienbüchlein und die Niederlassungsbewilligung zur Besprechung beim Bestattungsamt mitgebracht werden. Die Todesbescheinigung wird im Spital/Heim ausgestellt und den Angehörigen ausgehändigt.
  3. Bei einem Unfalltod oder Suizid muss die Polizei benachrichtigt und mit ihr die weiteren Schritte besprochen werden.

In einem zweiten Schritt ist mit dem Bestattungsamt (Einwohnerdienst) der Wohngemeinde des Verstorbenen/der Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, um die notwendigen Absprachen vorzunehmen.

Besprechung mit dem Bestattungsamt

Die Besprechung mit dem Bestattungsamt wird idealerweise telefonisch vereinbart. Die Besprechungen finden üblicherweise während den Büroöffnungszeiten statt. Bei einem Todesfall über das Wochenende erfolgt die Meldung des Todesfalls und die Besprechung mit dem Bestattungsamt am darauffolgenden Arbeitstag. Bei aneinanderhängenden Feiertagen von mehr als 3 Tagen erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Bestattungsamt über die Telefonnummer 041 798 18 18.

Grundlage für die Besprechung mit dem Bestattungsamt bilden folgende Dokumente:

  • Personalausweis und / oder Niederlassungsbewilligung
  • Familienbüchlein (für Verheiratete)
  • Todesbescheinigung des Arztes oder Spitals
  • Pass für Ausländer/-Innen

Kurze Zeit nach dem Todesfall wird sich der zuständige Inventurbeamte bei Ihnen melden. Er ist für die korrekte Teilung des Nachlasses verantwortlich.

Was wird besprochen?

Überführung der/des Verstorbenen (Zeitpunkt, Auswahl des Bestattungsunternehmers).

  • Aufbahrung
  • Erd- oder Feuerbestattung
  • Bei Feuerbestattung: Urnenwand, Gemeinschaftsgrab oder Urnenreihengrab
  • Abholen der Urne bei Feuerbestattung
  • Beerdigungstermin (Nach Absprache mit dem Pfarramt)
Kirche Risch
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Kirche Risch

Bestattung

Die Gemeinde Risch übernimmt im Vorfeld der Bestattung folgende Dienstleistungen und Arbeiten: 

  • Öffnen und Schliessen des Grabes
  • Beschriftung des Grabes
  • Amtliche Todesanzeige
  • Koordination des Termins bei Feuerbestattung
  • Kontaktaufnahme mit Bestatter bezüglich Überführung

Bestattungsart und -ort festlegen und organisieren

Für die Bestattung setzen Sie sich mit dem von Ihnen gewählten Bestattungsort in Verbindung. Beachten Sie bei der Ortswahl, dass Sie als Hinterbliebene eine Beziehung zum Bestattungsort haben. Allenfalls ist es auch sinnvoll diesbezügliche Wünsche des Verstorbenen zu berücksichtigen. Bei der Grabwahl ist es ebenfalls wichtig an den persönlichen Aufwand und die Kosten für den Grabunterhalt oder Grabdenkmal zu denken.

Soll die verstorbene Person nicht dort bestattet werden, in welcher sie zuletzt gewohnt hat, brauchen Sie von der Gemeinde, in der das Grab errichtet werden soll, eine Bewilligung. Die Trauerfeier können Sie am Ort Ihrer Wahl durchführen.

Die Form der Bestattung können Sie zusammen mit den Angehörigen frei wählen - beachten Sie jedoch auch hier allfällige Wünsche des Verstorbenen (siehe Sterbeverfügung) und regionale sowie konfessionelle Gepflogenheiten.

Folgende Bestattungsarten werden in der Schweiz hauptsächlich gewünscht:

  • Erdbestattung: Bei der Erdbestattung wird der Leichnam in einem Sarg in die Erde gelegt - und dies gemäss der Gesetzgebung nur auf Friedhöfen. Jeder Einwohner hat ungeachtet seiner religiösen Bekenntnisse einen Rechtsanspruch, auf einem öffentlichen Friedhof beerdigt zu werden. Die Kosten für das Grab sind je nach Art des Grabes und je nach Gemeinde unterschiedlich hoch. 
  • Feuerbestattung: Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam in einem Kremationsofen im Sarg verbrannt und die Asche später in einer Urne beigesetzt. Die Urnenbeisetzung erfolgt meist in einem Friedhof.
  • Bestattung ausserhalb eines Friedhofes: Wer die Asche eines/einer Verstorbenen ausserhalb eines Friedhofes begraben möchte, kann sie zum Beispiel in einem Wald ausstreuen. Zulässig ist es auch, eine Urne, respektive die Asche, auf einem Privatgrundstück zu bestatten. Sie können die Urne auch im Haus aufbewahren.
  • Bestattung im Gemeinschaftsgrab: Die Bestattung im Gemeinschaftsgrab ist nur bei einer Urnenbeisetzung möglich. Sie ist dann sinnvoll, wenn die verstorbene Person keine nahen Angehörigen mehr hatte oder wenn sie diese Bestattungsform ausdrücklich gewünscht hat.

Vor der Bestattung wird der Leichnam für die Abdankung vorbereitet (Totenwaschung, Totenkleid etc.). Mehr Informationen erhalten Sie bei einem Bestattungsinstitut oder Ihrem Seelsorger.

Friedhöfe Risch und Rotkreuz

Die administrativen Arbeiten im Zusammenhang mit der Belegung der beiden Friedhöfe Risch und Rotkreuz sowie die Datenverwaltung werden durch die Friedhofverwaltung wahrgenommen. Ebenso ist sie die zuständige und verantwortliche Stelle für die Überprüfung der Reglementskonformität, Belegungsarten und Ruhezeiten, Grabräumungen und Grabsteinbewilligungen sowie Rechnungsstellung.

Mehr dazu entnehmen Sie dem Bestattungs- und Friedhofsreglement.

 

Friedhof Rotkreuz

Im Friedhof Rotkreuz werden folgende Bestattungsarten angeboten:

  • Erdbestattung
  • Urnen-Erdbestattung
  • Urnen-Wandbestattung
  • Urnenbestattung in Gemeinschaftsgrab mit oder ohne Namensgravur an zentraler Steinskulptur
  • Anonyme Aschenbestattung
  • Bestattung Gemeinschaftsgrab Kinder
  • Sargbestattung Kinder
  • Aufbahrungshalle mit zwei Katafalken


Friedhof Risch

Im Friedhof Risch werden folgende Bestattungsarten angeboten:

  • Erdbestattung
  • Urnen-Erdbestattung
  • Urnenbestattung in Gemeinschaftsgrab mit oder ohne Namensgravur an zentraler Steinskulptur
  • Anonyme Aschenbestattung
  • Aufbahrungshalle mit einer Katafalke

 

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Kontakt

Friedhofsverwaltung / Bestattungswesen Telefon +41 41 798 18 18

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