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20.01.2026

Die Welt im Klassenzimmer

20.01.2026
Rückblick auf die Studienwoche «Besuch aus dem Kosovo» und die Filmvorführung von «Neuland»
Studierende Studienwoche
Bild Legende:

Die Studienwoche «Besuch aus dem Kosovo» an der PH Zug zeigte, wie internationale Perspektiven gezielt in die Ausbildung integriert werden. Die Teilnehmenden diskutierten über transnationale Lebensrealitäten und darüber, wie Migration und globale Vernetzung den Berufsalltag von Lehrpersonen prägen.

Globale Verbindungen prägen unseren Alltag: Unsere Kleidung, Lebensmittel oder digitale Geräte gelangen über vielfältige Wege und von überall her zu uns. Oft weniger sichtbar bleibt jedoch, dass ein wachsender Teil der Schweizer Bevölkerung eine transnationale Lebenswelt hat, etwa durch familiäre Beziehungen oder Freundschaften. Während Migration im öffentlichen Diskurs häufig als gesellschaftspolitisches Problem dargestellt wird, stehen die damit verbundenen weltumspannenden Beziehungen und geteilten Erfahrungen selten im Fokus. Für die Arbeit von Lehrpersonen in den Klassenzimmern ist genau dies jedoch bedeutsam. Der Kosovo als Herkunftsland vieler Familien in der Schweiz nimmt dabei eine besondere Stellung ein.

Internationale Perspektiven in der Ausbildung
Die Studienwoche «Besuch aus dem Kosovo» beruht auf einer langjährigen Zusammenarbeit mit der Kadri Zeka Universität (UKZ) in Gjilan im Kosovo. Sie fand vom 15. bis 19. Dezember 2025 an der PH Zug statt und bot Studierenden der PH Zug und der UKZ die Möglichkeit, sich solchen länderübergreifenden Lebensrealitäten anzunähern. Im gemeinsamen Austausch war nicht nur die Frage zentral, was es bedeutet, im jeweils anderen Land zu leben, zur Schule zu gehen oder zu unterrichten, sondern auch, wie beide Länder miteinander verbunden sind und wie sich das Leben nach der Migration gestaltet. Die Studienwoche steht somit exemplarisch für den Anspruch der PH Zug, angehende Lehrpersonen auf die Vielfalt heutiger Klassenzimmer vorzubereiten und internationale Perspektiven systematisch in die Ausbildung zu integrieren.

Film «Neuland» zeigt Bildungswege nach der Migration
Diesen Fragen geht auch der Dokumentarfilm «Neuland» nach, der am 18. Dezember 2025 im Rahmen der Studienwoche an der PH Zug gezeigt wurde. Der Film von Anna Thommen begleitet eine Aufnahmeklasse über zwei Jahre hinweg. Er gibt Einblick in die grossen Herausforderungen ebenso wie in die Erfolge und Glücksmomente junger, oft unbegleiteter und besonders vulnerabler Menschen. Sichtbar wird auch die tragende Rolle ihres Lehrers Christian Zingg. Der 2013 erschienene Film hat nichts an Aktualität eingebüsst. Ein neues Land stellt Migrantinnen und Migranten auch heute noch vor grosse Herausforderungen. Das zeigte auch das anschliessende Podiumsgespräch mit Anna Thommen und Hauptprotagonist Christian Zingg. Anwesend war auch die offizielle Delegation der UKZ mit Rektor Artan Dërmaku, Prorektor Dukagjin Leka und Betim Berisha vom International Office der UKZ. Sie zeigten sich sichtlich berührt vom Film.

Die Studienwoche und die Filmvorführung wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen (IZB), dem International Office und der Abteilung Kommunikation & Marketing realisiert.

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