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02.02.2026

Teilen statt Besitzen: Nachhaltigkeit in der Textilen Sachkultur

02.02.2026
Sara Liz Marty und Nadja Zürcher präsentierten im Rahmen einer Lehrveranstaltung ihr Sharing-Projekt «Common Goods».
Impressionen Präsentation
Bild Legende:

Sara Liz Marty und Nadja Zürcher präsentierten im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der PH Zug ihr Sharing-Projekt «Common Goods». Sie zeigten einen Ansatz, der über individuellen Besitz hinausgeht und das Teilen als nachhaltige Form des Konsums in den Vordergrund stellt.

Die Lehrveranstaltung war Teil der TTG-Studienwoche Textile Sachkultur. Unter dem Aspekt Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) setzten sich die Studierenden mit Themen wie Upcycling, Fast Fashion sowie ressourcenorientierter Produktion und Nutzung von Textilien auseinander. Zudem thematisierten und verglichen sie Arbeitsbedingungen verschiedener Textilbranchen auf lokaler und globaler Ebene.

Nachhaltigkeit und Tradition vereint: Das Projekt «Common Goods»
Das Projekt «Common Goods» ergänzte die Studienwoche in besonderer Weise. Die beiden Gründerinnen stellten ein Konzept vor, das den globalen Kleiderkonsum kritisch hinterfragt und alternative Nutzungsformen von Kleidung aufzeigt.

Im Zentrum des Projekts steht der Tessiner Blaudruck. Aus Leinentextilien entstand eine Serie von Jacken, die mit geschnitzten Holzmodeln und Indigofärbung bedruckt wurden. Entsprechend dem Projekttitel Common Goods (zu Deutsch «Gemeinschaftsgüter») verfolgt das Projekt einen Ansatz, der das Teilen in den Vordergrund rückt: Die hergestellten Jacken werden nicht verkauft, sondern ausgeliehen. Das Projekt ist das Ergebnis einer zweijährigen Textilrecherche und bewegt sich im Spannungsfeld von Innovation und Schweizer Kulturerbe.

Austausch und Anprobe vor Ort
Zahlreiche Studierende und Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und liessen sich zum Denken und Handeln anregen. Der anschliessende Apéro bot Gelegenheit für Austausch – zudem konnten einzelne Jacken aus dem Projekt vor Ort anprobiert werden.

Die Veranstaltung wurde vom Fachbereich Technisches und Textiles Gestalten (TTG) in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) organisiert.

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