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«Steig ein. Steig auf.» — ein offenes System für alle

Das Berufsbildungssystem der Schweiz ist einzigartig und zeichnet sich durch vielfältige Möglichkeiten aus. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen über die diversen Ausbildungswege informiert sind. ...
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Das Berufsbildungssystem der Schweiz ist einzigartig und zeichnet sich durch vielfältige Möglichkeiten aus. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen über die diversen Ausbildungswege informiert sind. Das offene Bildungssystem muss gefördert und kommuniziert werden.

Von Toni Schmid*

Was macht die Bildungslandschaft der Schweiz besonders? Berufslehre, Durchlässigkeit, offener Zugang zu verschiedenen Bildungsangebote sind einige wichtige Stichworte. Oft steht auch der Ausdruck «duales Bildungssystem» im Vordergrund. Für dieses wird die Schweiz gelobt – denn es ist weltweit einzigartig. Was aber ist genau damit gemeint?

Die Lernenden lernen an zwei Orten: Im Betrieb und in der Berufsfachschule. Das Standbein in der Wirtschaft ist ein Riesenvorteil. Es verbindet Praxis und Theorie des Berufs in optimaler Weise. Was die Lernenden in der Schule lernen, können sie sofort On-the-Job anwenden. Umgekehrt können sie sich unter den Fallbeispielen in der Schule etwas Konkretes vorstellen. Es ist also ein perfektes Lernmodell. Darüber hinaus bietet es riesige Vorteile für unsere Wirtschaft: Die Berufslehre bildet jene Fachkräfte aus, die wir so dringend benötigen.

Abschluss mit Anschluss
Die Berufslehre bildet den Start in eine vielversprechende berufliche Zukunft. Wer eine Berufslehre erfolgreich abschliesst, dem stehen heute alle Türen offen. Anschlussmöglichkeiten gibt es über die Berufsmaturität, die höhere Berufsbildung (HF) oder mit der Höheren Fachprüfung (HFP) und der Berufsprüfung (BP). Dank der Berufsmaturität kann beispielsweise die Fachhochschule besucht werden. Die Durchlässigkeit unseres Ausbildungssystems greift also auch bei der Berufslehre. Der Weg über eine Berufslehre mit Berufsmaturität oder über die gymnasiale Maturität inklusive Praxisjahr mit anschliessendem Studium an der Fachhochschule ist genauso attraktiv wie der gymnasiale Weg mit anschliessendem Studium an einer universitären Hochschule oder das Studium an einer Pädagogischen Hochschule.

 
Steig ein. Steig auf. Ein Projekt zur Förderung des dualen Bildungswegs.

Durch Aufklärung zur Wertschätzung
Es ist wichtig, dass die Lehrpersonen und Eltern den Jugendlichen aufzeigen, dass es viele verschiedene attraktive Wege im Schweizer Bildungssystem gibt. Um den Fachkräften und Eltern eine Stütze zu bieten und die Aufklärung zu vereinfachen, hat FH SCHWEIZ mit der Unterstützung der Stiftung FH SCHWEIZ, das Projekt «Steig ein. Steig auf.» umgesetzt. Als Dachverband der Absolventinnen und Absolventen ist es FH SCHWEIZ ein Anliegen, sich für die Anerkennung der Gleichwertigkeit der verschiedenen Bildungswege einzusetzen.

Im Rahmen des Projekts «Steig ein. Steig auf.» wurde eine andere Form der Visualisierung der Bildungslandschaft Schweiz entwickelt. Sie illustriert, welcher Laufbahn-Thrill dank der Berufslehre möglich ist: Der Ein- und Aufstieg steht jedem offen. Die Visualisierung ist im Web interaktiv unter www.steigeinsteigauf.ch abrufbar. Dort werden fortlaufend und dynamisch verschiedene, auch unbekannte Facetten der Berufsbildungslandschaft Schweiz thematisiert.

«Steig ein. Steig auf.» illustriert, wie divers sowie facettenreich die Ausbildungswege in der Schweiz sind und dass sie jedem offenstehen. Damit kann den jungen Leuten aufgezeigt werden, dass sie die Freiheit haben, den Weg zu wählen, der ihren aktuellen, individuellen Bedürfnissen entspricht.

 

 

*Toni Schmid ist Geschäftsführer von FH SCHWEIZ, dem nationalen Dachverband der Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen, .

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