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Update Bildungspolitik — September 2016

29.09.2016
Gesetzesinitiative "Ja zur Mundart" und Gegenvorschlag Abstimmung vom 25.9.16 Die Gesetzesinitiative "Ja zur Mundart", welche im Kindergarten Mundart generell und auf der Primarstufe in ...

Gesetzesinitiative "Ja zur Mundart" und Gegenvorschlag
Abstimmung vom 25.9.16

Die Gesetzesinitiative "Ja zur Mundart", welche im Kindergarten Mundart generell und auf der Primarstufe in ausgewählten Gefässen vorgeschrieben hätte, wurde klar abgelehnt (39 % Ja, 61 % Nein). Der Gegenvorschlag von Kantonsrat und Regierungsrat ("Grundsätzlich Mundart im Kindergarten, grundsätzlich Standardsprache in der Schule", Festschreibung im Schulgesetz) wurde mit 62 % der Stimmen klar angenommen. Der Gegenvorschlag tritt sofort in Kraft. Mit der Annahme des Gegenvorschlags kann einerseits die spielerische Heranführung an die Standardsprache im Kindergarten beibehalten werden. Andererseits kann damit in der Schule auch die Mundart gemäss den Vorgaben in den bestehenden Lehrplänen sowie dem künftigen Lehrplan 21 gepflegt werden. Die Weisung des Bildungsrats von 2002 (in der Schule wird konsequent und in allen Fächern Standardsprache gesprochen) ist aufgehoben.

Kantonsrat
Sitzung vom 29.9.16
Motion der SVP-Fraktion betreffend Änderung des Schulgesetzes; Genehmigung des Lehrplanes durch das Parlament als Repräsentantin der Stimmbürger: an RR mit 34:36 Stimmen zu Bericht und Antrag überwiesen (Nichtüberweisung hätte 2/3-Mehr benötigt); Antrag auf verkürzte Frist (6 Monate statt 1 Jahr) zur Antragstellung an KR mit 17:50 Stimmen abgelehnt.

Postulat von Jürg Messmer, Beni Riedi, Roland von Burg und Thomas Wyss betreffend volle Unterrichtsbefähigung der Absolventen der PH (Pädagogische Hochschule) Zug für alle Fächer (sprich: Ausbildung von Generalisten als Primarlehrer): aus Zeitgründen nicht behandelt. Dabei handelt es sich um die Vollzugsmeldung an den Kantonsrat mit Antrag auf Abschreibung als erledigt.

Postulat von Manuel Brandenberg, Philip C. Brunner, Markus Hürlimann, Peter Letter, Thomas Meierhans, Karl Nussbaumer, Cornelia Stocker, Silvia Thalmann und Florian Weber betreffend Abschaffung der Automatismen bei der Beförderung der kantonalen Lehrpersonen sowie der Mitarbeitenden der Zuger Polizei: aus Zeitgründen nicht behandelt.

Bildungskommission des Kantonsrats
KRB betreffend Integrationsklassen für Kinder und Jugendliche aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich
wurde in der Kommission beraten und kann voraussichtlich an der Kantonsratssitzung vom 27.10.16 behandelt werden.

Regierungsrat
Finanzen 2019
Der Kanton Zug weist nach dem Entlastungsprogramm (Referendumsabstimmung am 27.11.16) weiterhin ein strukturelles Defizit von 100 Millionen Franken. Dieses muss wirksam aufgefangen werden. Finanzen 2019 strebt folglich ein ausgeglichenes Ergebnis der Laufenden Rechnung ab dem Jahr 2019 an. Das Kernstück von Finanzen 2019 ist die systematische Überprüfung der Leistungen und der Leistungserbringung. Auf einer Homepage der Finanzdirketion sind die bestehenden Beschlüsse und Erarbeitungsaufträge aufgeschaltet. Die Massnahmen werden in einem ersten Schritt verwaltungsintern erarbeitet. Danach wird sich der Regierungsrat mit der Auswahl befassen. Die Dokumente sind unter diesem Link zugänglich.

ZFA Reform 2018
Die Arbeit in den Arbeitsgruppen ist abgeschlossen. Die Auswahl der Massnahmen erfolgt auf Stufe Projektausschuss (Kt. und Gde. gemeinsam). Gemäss Planung erfolgt im April 2017 die 1. Lesung Regierungsrat und in den Gemeinden. Die bis dato publizierten Dokumente finden sich unter diesem Link.

Schulkommission der kantonalen Mittelschulen
Sitzung vom 14.9.16

Reduktion Stundentafel Untergymnasium KSZ: Der Auftrag der Schulkommission vom 23. September 2015, darin insbesondere die Rahmenvorgaben zur Reduktion der Stundentafel, geben vor, im Untergymnasium per August 2016 eine Lektion und per August 2017 insgesamt drei Lektionen (gegenüber der aktuell gültigen WOST 08) einzusparen. Die Schulleitung der KSZ hat aufgrund interner Vernehmlassungsergebnisse, der Rahmenvorgaben der Schulkommission und nach Rücksprache mit betroffenen Fachvorständen / Fachschaften bei der Schulkommission beantragt, dass die ab dem Schuljahr 2017/18 zu reduzierenden Lektionen bei den Fächern Computertastaturschreiben, Französisch und Religionskunde eingespart werden sollen; das Linguistische Portal wird als Fach aus der Wochenstundentafel gestrichen. Die Schulkommission stimmt dem Antrag zu, womit die neuen Stundentafeln beschlossen sind.

Bildungsrat
Sitzung vom 7.9.16

1. Lesung Wochenstundentafel abgeschlossen. WOST = Unterrichtsgefässe, deshalb "Moment der Wahrheit" eines jeden Lehrplans. Nach der 1. Lesung: Start externe Vernehmlassung. Kernpunkte: Beibehaltung einer Lektion Individ. Förderung sowie Stärkung Handw. Gestalten auf Kosten Musik, Stärkung MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) insgesamt, Stärkung WAH  (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt) mit Blick auf Wirtschaftsthemen, Sicherung Stellenwert berufl. Orientierung (fester Platz in WOST 2. OS), Beibehaltung Dotation Fremdsprachen, Regelung begleitetes Studium in OS, Abwahl eine Fremdsprache 8. Kl. Real.

Bildungsrat
Tagung vom 26.9.16
Erarbeitung Strategische Entwicklungslinien für die Volksschule: Fortsetzung Strategieprozess zusammen mit Vertretern SPKZ. Thema: Aussensichten, Umfeldanalyse mit Expertin und Experten.

  • Statistik/Demographie: Prognosen Kanton Zug und Gemeinden
  • Gesellschaft: Familie/Individualisierung, Globalisierung, Migration
  • Berufsbildung: Wandel, Anforderungen, Positionierung Volksschule
  • Bildungsökonomie: Bildungsaufwand und -ertrag, geschickter Umgang mit dem Bildungsfranken
  • Schule/Lehrerbildung: Schulmodelle, Standardisierung/Autonomie, Berufsbild.

Nächster Schritt: Erarbeitung der strategischen Orientierungspunkte/Vision. Anschl. Spiegelung an Ebene Schulpräsidentenkonferenz und Rektorenkonferenz am 11.11.16 in Cham.

Medien

  • Zuger Presse, 28.9.16: Berufsausbildung: Brückenangebote und Defizite in Mathe und Deutsch; Mundartinitiative: Für den Fünfer und das Weggli entschieden;
  • Zuger Zeitung, 21.9.16: Im Ennetsee in Verzug. Beitrag zur Stärkung Sekundarschulen, Senkung Eintrittsquote Langzeitgymnasium und zum Standort Ennetsee;
  • Zuger Zeitung, 25.9.16: Fit für die Zukunft in einem globalisierten Zug. Kolumne Wolfgang Holz gegen eine Senkung der Eintrittsquote ins Langzeitgymnasium;
  • Zuger Zeitung, 26.9.16: Beitrag Abstimmungsausgang Mundart Initiative;
  • Zuger Zeitung, 27.9.16: Russische Kinder an den Zuger Schulen; mit Statements von Markus Kunz, Leiter Abteilung Schulaufsicht, zum Thema;
  • Zuger Zeitung, 6.9.16: Podium Mundartinitiative, 1.9.16, an PH Zug. Ca. 60 Teilnehmende, inkl. DV DBK. Gegenwärtige Regelung (strikt Hochdeutsch in Schule) wird als zu starr empfunden, Mundartinitiative ebenfalls. Für die allermeisten Bildungsakteure ist der Gegenvorschlag (Grundsätzlich ... grundsätzlich) deshalb eine gute und zweckmässige Lösung.
  • Medienkonferenz 2.9.16: Eröffnung Integrationsklasse an der Baarerstr. 120 in Zug nach den Herbstferien.  Gutes Medieninteresse (Tele 1 (inkl. Interview mit Rektor Jürg Portmann in Walchwil), Regionaljournal, kantonale Zeitungen), positive Medienrückmeldungen.
  • Beobachter 19/2016: Ein «Doktor» ab 10'000 Franken. Zweifelhafte Anbieter von akademischen Schnellverfahren profitierten vom Zuger Schonklima, während die Kantone Tessin, Aargau, Genf und Graubünden strenge Gesetze kennen würden. Die Direktion für Bildung und Kultur gibt bei Anfragen Auskunft, welche Schulen und Abschlüsse von Bund und Kanton anerkannt werden.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

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