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15.05.2026

Gemeinsam bauen und konstruieren: Praxisprojekt mit Primarschulkindern

15.05.2026
Studierende der PH Zug haben gemeinsam mit Schulkindern des Schulhauses Letzi Bauprojekte für das Pausenplatzgelände realisiert.
Studierende und Schulkinder setzen Praxisprojekt um
Bild Legende:

Wie entsteht eine stabile Sitzgelegenheit aus Dachlatten oder ein Tunnel aus Bambusleisten? Und was braucht es, damit ein solches Projekt mit Schulkindern umgesetzt werden kann? Studierende der PH Zug haben dies gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Primarschulhauses Letzi in der Praxis erprobt.


In stufendurchmischten Gruppen mit Schulkindern von der 1. bis zur 6. Klasse planten und realisierten die Studierenden verschiedene Bauprojekte aus Dachlatten und Bambusleisten für das Pausenplatzgelände. Es entstanden verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten, Rückzugsorte sowie begehbare Konstruktionen zum Spielen, Entdecken und Verweilen.

Die Bauprojekte wurden an zwei Tagen gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Die Studierenden leiteten die Gruppen und begleiteten die Kinder von der ersten Idee bis zur stabilen Konstruktion durch den gesamten Gestaltungs- bzw. Designprozess. Die einzelnen Projektphasen hielten sie fotografisch und skizzenhaft fest.

Fachwissen vertiefen und erproben
Die Studierenden erweiterten ihr Fachwissen im Bereich Bauen und Konstruieren gezielt und wendeten es unmittelbar an. Im Projekt mit dem Schulhaus Letzi klärten sie die Bedürfnisse für die bespielbare Schulhausumgebung und entwickelten Ideen dazu. Darüber hinaus standen Themen wie stabiles Bauen, Materialkenntnisse und Verfahrenswissen im Zentrum.

Weiter vertieften die Studierenden ihre fachdidaktischen Kompetenzen in der Planung und Umsetzung solcher Projekte: Wie steigen wir mit den Schülerinnen und Schülern ins Thema ein und welche Grundlageninformationen brauchen sie? Wie führen wir die Schulkinder ins verantwortungsvolle und sachgerechte Arbeiten mit den notwendigen Werkzeugen und Materialien ein? Welche Sicherheitsaspekte müssen dabei berücksichtigt werden? Welche Informationen benötigen Klassenlehrpersonen und Schulleitung? Die Verantwortung für diese Prozesse lag zu grossen Teilen bei den Studierenden selbst.

Erfahrungen für die Berufspraxis nutzen
Das Praxisprojekt zeigt exemplarisch, wie Lernen im Fachbereich Design und Technik lebendig, konkret und praxisnah gestaltet werden kann. Ein wichtiger Bestandteil war die Dokumentation und Reflexion der Projekttage. Die Erfahrungen sollen den Studierenden später als Grundlage für eigene Projektwochen und handlungsorientierte Unterrichtsformen dienen.

Weitere Informationen

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Über das Praxisprojekt

Diese einmalige und gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Primarschule entstand im Rahmen eines Vertiefungsmoduls Gestalten mit Schwerpunkt im Fachbereich Technisches und Textiles Gestalten.

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