Inspirationen für mehrsprachige Sprechanlässe
An sieben Marktständen entdeckten die Teilnehmenden praxiserprobte Ideen für kreative, mehrsprachige Sprechanlässe im Unterricht. Mit der Veranstaltung vom 9. Mai 2026 fand das Forschungsprojekt «sprich – mehr – sprachig» des zur PH Zug gehörenden Instituts für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen (IZB) seinen Abschluss.
In einem Video betrachten einige Teilnehmende ein mehrsprachiges Tischtheater. Andere erfahren, wie das Himmel & Hölle-Spiel mehrsprachig gespielt werden kann. Wieder andere benennen zu einer einfachen Melodie singend verschiedene Körperteile in unterschiedlichen Sprachen. An insgesamt sieben Marktständen erfahren die Teilnehmenden, wie sie die Sprachenvielfalt ihrer Schülerinnen und Schüler niederschwellig im Unterricht einbeziehen können. Die präsentierten Ideen stammen aus dem Projekt «sprich – mehr – sprachig. Multiprofessionelle Ko-kreation eines Methodenfundus für mehrsprachige und kreative Sprechanlässe», das mit dieser Veranstaltung abgeschlossen wurde.
Ein praxiserprobtes Repertoire ist entstanden
Das Projekt wurde vom Bundesamt für Kultur unterstützt und vom Institut für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen (IZB) durchgeführt. Ziel war es, gemeinsam mit Lehrpersonen aus dem Regelklassenunterricht und aus dem Unterricht für heimatliche Sprache und Kultur (HSK), Methoden für kreative, mehrsprachige Sprechanlässe zu entwickeln. Die 28 Umsetzungen zu acht Methoden sind zusammen mit Hintergrundinformationen auf folgender Website zu finden: www.izb-goodpractice.ch/sprich-mehr-sprachig
Die Ideen stiessen an der Veranstaltung auf reges Interesse, denn der Einbezug unterschiedlicher Sprachen in den Unterricht ist sowohl im Lehrplan 21 als auch im Rahmenlehrplan für den HSK-Unterricht vorgesehen.