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Strategische Ziele

Die Strategie verdeutlicht, wie die gesteckten Ziele erreicht werden sollen.

Strategische Ziele für die PH Zug 2019–2026

1 Neue Wege des Lehrens und Lernens

Die PH Zug ist eine lernende Organisation, die im Bereich Hochschullehre unter Berücksichtigung digitaler Lehr- und Lernformen Innovationen befördert.

Die PH Zug fokussiert auf die Weiterentwicklung der Hochschullehre und entwickelt neue hochschuldidaktische Modelle des Lehrens und Lernens, die unter Partizipation ihres Klientels und der schulischen Praxis auf ihre Wirkung hin reflektiert werden. Sie stärkt ihre Position auf dem Markt und erhält die sehr hohe Zufriedenheit der Studierenden und Abnehmer aufrecht. Vielfältige Lehr- und Lernmethoden, Inter-disziplinarität und Teamteaching, individualisiertes und personalisiertes Lernen, unterschiedliche Lernorte, forschendes Lernen, Kooperation und Lernen im Dialog kennzeichnen die Hochschuldidaktik in Aus- und Weiterbildung der PH Zug. In Zusammenarbeit mit der schulischen Praxis und weiteren Akteuren auf dem Platz Zug wie der Berufsbildung und Partnern aus der Wirtschaft werden neue Formen der Kooperation entwickelt und Ausbildungsorte ausserhalb der PH genutzt.

2 Digitalisierung und überfachliche Kompetenzen

Die PH Zug legt einen Schwerpunkt auf die Förderung digitaler und überfachlicher Kompetenzen.

Der alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringenden Technologisierung begegnet die PH Zug mit drei Entwicklungsrichtungen:

  1. Weiterbildung, Dienstleistung und Beratung für Schulen und Lehrpersonen im Bereich Medien und Informatik werden ausgebaut.
  2. In Verbindung mit weiteren Fächern – Mathematik, Naturwissenschaften sowie Design und Technik – werden Lernorte und Angebote geschaffen, die dem Aufbau von MINT-Kompetenzen von Schüler*innen dienen.
  3. Kreativität und Problemlösung, Kommunikation und Kooperation, kritisches Denken und «Mündigkeit» werden an der PH Zug als Querschnittaufgabe in der Ausbildung wahrgenommen und in Angeboten für Schulen aufgenommen. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass der rasante technologische und soziale Wandel die Bedeutung von überfachlichen Kompetenzen zur Stärkung der Person in den Mittelpunkt rückt.

3 Schule und Heterogenität

Die PH Zug antwortet mit dem Schwerpunkt Schule und Heterogenität unter dem Gesichtspunkt «migrationsbezogener Vielfalt» auf einen gesellschaftlichen Bedarf und nutzt die Verbindung von Internationalisierung, Globalisierung und Bildung.

Die Herausforderung schulischer Heterogenität wird aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Unter einer sprachlichen Perspektive rücken Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit ins Zentrum. Unter sonderpädagogischem Gesichtspunkt werden die Ansprüche integrativer Förderung bearbeitet und unter dem Horizont migrationsbezogener Vielfalt werden Herausforderungen von Interkulturalität und Bildung angegangen.

Die PH Zug verbindet den Schwerpunkt der schulischen Heterogenität ferner mit fachdidaktischen Perspektiven.

4 Profilbildung und Vernetzung

Die PH Zug verankert thematische Schwerpunkte über verschiedene Leistungsbereiche hinweg und pflegt vielfältige Kooperationen und Netzwerke.

Die PH Zug stärkt ihr Profil, indem sie thematische Schwerpunkte setzt, die externe Ansprüche und interne Ressourcen in ein Passungsverhältnis bringen.

Die Forschungsschwerpunkte der PH Zug – insbesondere Bildungsökonomie und -management bzw. Leadership, Interkulturalität und Bildung, Mündlichkeit und Kommunikation – sind mit den anderen Leistungsbereichen Aus- und Weiterbildung verknüpft und dienen der gesamtinstitutionellen Profilbildung.

Gleichzeitig werden die thematischen Schwerpunkte von Instituten, Zentren und Professuren in die Kooperationen mit anderen Hochschulen im In- und Ausland eingebracht.

5 Hochschulstrukturen und Hochschulkultur

Die PH Zug richtet ihre Strukturen an den Standards des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) aus und pflegt eine Hochschulkultur der persönlichen Nähe, regionalen Verankerung und internationalen Ausstrahlung.

Organisation und Strukturen der PH Zug ermöglichen eine weitgehend autonome, auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Leistungserbringung. Die Autonomie der PH Zug – verstanden als Summe der Entscheidungskompetenzen und Handlungsspielräume – betrifft alle Aspekte im Prozess der Leistungserbringung (Produkte, Finanzen, Personal). Die so ausgestalteten Strukturen erlauben der PH Zug, sich flexibel an den sich wandelnden Anforderungen auszurichten, Herausforderungen zu erkennen und zu bearbeiten sowie ihr Profil gezielt weiterzuentwickeln.

Die PH Zug nutzt und optimiert ihren Vorteil als überschaubare Hochschule und pflegt eine Kultur des persönlichen Umgangs. Sie lebt eine dialogische Kultur nach innen und öffnet sich nach aussen, um Bildungsthemen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die PH Zug versteht sich als Treffpunkt von an Bildung interessierten Akteuren im Kanton Zug und über die Region hinaus.

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