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Kinderhochschule

Seit 2004 wird die Kinderhochschule an der Pädagogischen Hochschule Zug angeboten. Jedes Jahr wird ein übergreifendes Thema unter unterschiedlichen Aspekten beleuchtet.
Farbstifte und Glühbirne
Bild Legende:

Seit 2005 führt die Pädagogische Hochschule Zug eine Kinderhochschule durch. Jedes Jahr wird ein übergreifendes Thema unter unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Ziel ist es, den Kindern einen Einblick in eine Hochschule zu geben und mittels altersgerechten «Vorlesungen» ihre Neugierde zu wecken. Die Programme der vergangenen Jahre und weitere Informationen finden Sie im Archiv.

 

Programm für Kinder und Erwachsene
Im Herbst 2016 waren Kinder der 3. bis 6. Klasse eingeladen, an den kindgerechten und interaktiven Vorlesungen der Kinderhochschule unter dem Motto «Zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit» teilzunehmen. Vor den Vorlesungen (13.30 bis 15.30 Uhr) fand jeweils der Workshop Bildnerisches Gestalten «Verkehrte Welt» statt.
Auch für die Begleitpersonen standen wieder spannende Themen auf dem Programm.

Kindervorlesungen

Die Vorlesungen fanden jeweils von 16.00 bis 17.00 Uhr an der Zugerbergstrasse 3 in Zug statt.

26.10.2016 Das Leben hinter der Fernsehkamera
TV-Moderator Röbi Koller erzählt aus seinem Alltag

Wer einen sogenannten «Traumberuf» ausübt, muss auch die Routine des Alltags akzeptieren: Der Musiker übt täglich mehrere Stunden, um dann nur einen kurzen Moment im Rampenlicht zu stehen. Der Jet-Pilot arbeitet ellenlange Checklisten ab, bevor er endlich starten darf. Und der TV-Moderator bereitet sich tagelang im Büro vor, bevor das Rotlicht der Kamera angeht.

Röbi Koller, der seit mehr als 30 Jahren Radio- und Fernsehmoderator ist, liebt seinen Beruf, kennt aber auch seine Schattenseiten. Darüber erzählt er in einem Vortrag mit Bildern und Filmbeispielen.

Artikel in der Zuger Zeitung vom 28.10.2016

2.11.2016 Unter afrikanischer Sonne – Schulalltag in Malawi
Referat von Claudia Meierhans, Dozentin Institut für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen PH Zug

Genau wie in der Schweiz gehen auch in Malawi (Ostafrika) Kinder jeden Tag zur Schule. Manchmal mit viel Freude und ab und zu auch mit weniger Begeisterung. Aber wie sieht ein solcher Schultag in Malawi denn aus? Gibt es Unterschiede zu deinem Alltag hier in der Schweiz? Claudia Meierhans nimmt dich mit auf eine virtuelle Reise nach Afrika und gibt dir spannende Einblicke ins Leben und in die Träume malawischer Kinder.

9.11.2016 Träume – unser nächtliches Kino im Kopf
Referat von Roland Isler, Dozent Bildungs- und Sozialwissenschaften PH Zug

Im Traum können wir fliegen wie ein Adler, wir sitzen zusammen mit wilden Tigern gemütlich beim Frühstück oder wir versuchen vor einem grünen Monster davonzurennen und kommen nicht vom Fleck. Alles scheint im Traum möglich und so wirklich, wie wenn wir wach sind. Doch weshalb träumen wir denn überhaupt? Wer denkt sich die Träume aus und was haben diese mit einem selbst zu tun? Was sagt uns die Schlafforschung über Träume und was passiert in unserem Gehirn während wir träumen? Diesen und anderen spannenden Fragen gehen wir gemeinsam nach.

16.11.2016 Traumberuf Eishockey-Profi
Referat von Lars Weibel, ehemaliger Schweizer Eishockeytorwart und Leiter der Hockey Academy

Wie wird man überhaupt Eishockey-Profi und was braucht es dazu? Welche Voraussetzungen musst du mitbringen? Wir zeigen, welchen Stellenwert Leidenschaft und Passion auf dem Weg zum Profi haben und wie wichtig Spass ist, um Erfolg zu haben! Wir stellen die Hockey Academy vor und zeigen auf, dass man dabei weit mehr lernen kann, als die herkömmlichen Schulfächer und den Sport Eishockey.

Erwachsenenprogramm

26.10.2016 Umgang mit Geld und Konsum im Familienalltag
Referat von Marianne Heller, Pro Juventute

Sie kennen die Situation bestimmt: Beim Einkaufen sieht Ihr Kind tausend Dinge, die es gerne haben möchte. Oder Sie sind im Kleidergeschäft und suchen eine neue Hose für Ihre Tochter, doch für sie kommt nur eine Marken-Hose in Frage. In der heutigen Konsumwelt bewegen wir uns oft zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit. Diese Veranstaltung nimmt sich dem Thema Umgang mit Geld und Konsum im Familienalltag an.

Die Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • Modell Jugendlohn®
  • Taschengeld
  • Identität, Zugehörigkeit, Gruppendruck, Abgrenzung und Selbstbewusstsein
2.11.2016 Schule für alle in Malawi
Referat von Dr. Patric Arn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen PH Zug

Malawi gehört mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von rund 250 Franken zu den ärmsten Ländern der Welt und nimmt Platz 173 von 188 auf dem Index für menschliche Entwicklung ein. Die knappen Ressourcen hinterlassen ihre Spuren auch im Bildungssektor. So weist Malawi momentan z.B. durchschnittliche Klassengrössen (Primarstufe) von rund 95 Kindern pro Lehrperson auf. Kann vor diesem Hintergrund der Wunsch nach einer «Schule für alle» (Inklusion), in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden, überhaupt gelingen? Patric Arn zeigt in seinem Vortrag ermutigende Beispiele auf.

9.11.2016 Kinderwünsche – zwischen Wunsch und Realität
Referat von Mechthild Frings, Kinder- und Jugendberatung Zug

Wie gehen wir Eltern und Erziehende mit den Wünschen unserer Kinder um? Oft fühlen wir uns gefordert, wenn Kinder uns unmissverständlich zeigen, dass sie ihren Wunsch erfüllt haben möchten und oft sofort. Zu schnell entscheiden wir uns dann für oder gegen die Wünsche unserer Kinder. Der Vortrag zeigt auf, welche Bedürfnisse hinter einem Wunsch stehen können. Im Gespräch baut die Referentin zusammen mit den Teilnehmenden eine Brücke vom Wunsch zur Realität.

16.11.2016 Hohe Medienkompetenz – eine Utopie?
Referat von Dr. Manfred Jurgovsky, Leiter EdLab PH Zug

Medienkompetenz gilt in der heutigen Zeit als eine der entscheidenden Schlüsselkompetenzen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Und wie lässt sich der hohe Anspruch angesichts des rasanten Wandels der medientechnischen Möglichkeiten auch nur annähernd einlösen? Wir unternehmen einen Ausflug in die Geschichte der Medienkompetenz und diskutieren, ob die Medien für uns da sind oder wir nur noch für die Medien.

Workshop Bildnerisches Gestalten «Verkehrte Welt»

Leitung: Claudia Bischofberger, Dozentin Bildnerisches Gestalten PH Zug, Kunstvermittlerin und Künstlerin

Der Surrealismus (sur réalisme = über der Wirklichkeit) stellt mit realistischen Mitteln Übernatürliches (Traumhaftes) dar. Am Workshop «Verkehrte Welt» schauten die Teilnehmenden ein Bild der Künstlerin Meret Oppenheim an. Welchen Traum hat sie wohl geträumt und wie kann man einen eigenen Traum in ein Bild einfliessen lassen? Das probierten die Kinder mit einem surrealistischen Spiel aus. Sie experimentierten mit Linien und gestalteten durch eigene Träume ihre eigene «Verkehrte Welt».

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Kontakt

Nicole Suter
Mitarbeiterin Kommunikation & Marketing
+41 41 727 12 45

Unterstützung

Die Kinderhochschule ist kostenlos.

2016 wurde sie unterstützt vom Klett und Balmer Verlag.

Die Kinderhochschule in Bildern

Fotos und Kurzfilme der einzelnen Veranstaltungen sind in der Bildergalerie aufgeschaltet.