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Deutsch und Deutsch als Zweitsprache

Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
Schüler*innen stehen in einer Reihe und halten sich Bücher vors Gesicht
Bild Legende:

Fachverständnis
«Schreiben ist ganz einfach, man muss nur die falschen Wörter weglassen» (Mark Twain). Im Deutschunterricht lernen Schüler*innen mit Sprache vielfältig, kreativ und präzise umzugehen – schriftlich und mündlich. Was zum Beispiel unterscheidet einen Liebesbrief von einer Einkaufsliste? Textsorten kennen und in der jeweiligen Situation richtig anwenden kann liebesrettend sein. (Oder haben Sie je einen Liebesbrief in Form eines Einkaufszettels positiv beantwortet?)
Ein anderes Beispiel für erfolgreichen Adressatenbezug ist im Lehrplan Deutsch als Richtziel 7 «Verantwortungsvoller Sprachgebrauch» festgehalten: Deutschunterricht sensibilisiert Schüler*innen für einen achtsamen Umgang mit Sprache. Sie lernen im Unterricht, auch Schwieriges so zu formulieren, dass es das Gegenüber annehmen kann, zum Beispiel bei Kritik die Formulierung zu benutzen: «Mich stört es, wenn du…».

Zuhören und Sprechen werden im Deutschunterricht in verschiedenen Settings trainiert. Lesen geht weit über das Medium Buch hinaus: Emoticons, Gesichter, Tabellen, Graffitis gehören genauso dazu. Lesekompetenz stärken heisst, das Verstehen und Interpretieren ganz verschiedener Textsorten im Unterricht zu üben. Lesemotivation bedeutet, Raum geben für eigene Leseerfahrungen, alleine und im Austausch mit anderen. Sprache ist im Alltag zentral. Die aktive Auseinandersetzung mit Sprache in einem umfassenden Sinn verhilft Lernenden zu einem bewussteren Umgang in ihrem eigenen sprachlichen Ausdruck. Das ist das Ziel jeden guten Deutschunterrichts.

Die Fachschaft Deutsch ist nicht nur für das Fach Deutsch, sondern auch für die Ausbildung der Studierenden im Bereich Schrift und Schreiben verantwortlich.

Erwartungen an die Studierenden
Die Neugierde an unterschiedlichsten Aspekten von Sprache ist zentral. Die Studierenden setzen sich mit traditionellen Auffassungen von Sprachkompetenz kritisch auseinander und sind bereit, eigene Haltungen zu überdenken. Sie begegnen neuen (Sprach-)Themen mit Experimentierlust und Wissbegierde. Sie sind bereit, die eigenen mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenzen zu erweitern.

Bedeutung des Fachs in der Gesellschaft
Unser Alltag ist geprägt von Sprache: Beipackzettel von Medikamenten, Unterrichtsgespräche, Anschriften am Bahnhof – alles ist Sprache. Wir lesen Zeichen und Texte, sprechen mit Gesten und Wörtern, deuten nonverbale Signale und kommunizieren schriftlich zum Beispiel auch so :-) ! All das gehört zu Sprache. Wir müssen verschiedene Register beherrschen, uns in Chaträumen genauso adäquat verhalten wie in Elterngesprächen. Indem wir unsere Sprache in immer neuen Situationen erproben und über ihre Wirkung reflektieren, entwickeln wir einen kompetenten Umgang mit ihr, sowohl produktiv, indem wir sprechen und Texte verfassen, als auch rezeptiv, indem wir zuhören und lesen. Wir begreifen Sprache als Teil kultureller Praxis.

Kontakt Fachschaftsleitung

Katarina Farkas
Fachschaftsleiterin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 51
katarina.farkas@phzg.ch

Kontakt Fachschaft

Sinja Ballmer
Dozentin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52

Ursula Gloor
Dozentin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52
ursula.gloor@phzg.ch

Priska Koch
Lehrauftrag Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52

Alena Müller
Wissenschaftliche Assistentin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52

Jasmin Tiefenauer
Lehrauftrag Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52
jasmin.tiefenauer2@phzg.ch

Alexandra Schiesser
Leiterin Dozentur Deutsch als Zweitsprache
Dozentin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52
alexandra.schiesser@phzg.ch

Julia Steube
Dozentin Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52
julia.steube@phzg.ch

Irene Zemp
Lehrauftrag Fachdidaktik Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
+41 41 727 12 52

 

Mit der Fachschaft verknüpft sind die Mitarbeitenden des Zentrums Mündlichkeit.

 

Weitere Informationen

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Sprachkommode

Die PH Zug hat mit der Sprachkommode ein Modell für die Begabtenförderung im sprachlichen Bereich entwickelt. Studierende haben im Rahmen eines Moduls zusammen mit Katarina Farkas Aufgaben zu diesem Modell erarbeitet und typen- und domänenspezifische Aufgabenstellungen für den Deutschunterricht verfasst.

>> Mehr Informationen und Aufgabenstellungen zur Sprachkommode

Beratungsangebote für Studierende

Schreibberatung
Schreibberaterinnen und Schreibberater unterstützen ihre Mitstudierenden beim Verfassen verschiedener Textsorten, die an der PH geschrieben werden, beim Reflektieren und Optimieren der Textstruktur, aber auch beim Korrigieren. Ziel ist, dass die Studierenden immer mehr Sicherheit beim Schreiben eigener Texte erlangen.

Sprechzentrum
Die Sprechberatung des Zentrums Mündlichkeit unterstützt Studierende rund um ein überzeugendes Auftreten und eine wirkungsvolle Stimme mit einem professionellen Beratungs- und Übungsangebot.

Basisschrift & Tastaturschreiben

Die Fachschaft Deutsch und Deutsch als Zweitsprache ist an der PH Zug für den Bereich Schrift & Schreiben verantwortlich. Der Schriftspracherwerb ist eng an den Schreibprozess gekoppelt. Zur deutschdidaktischen Ausbildung an der PH Zug gehört darum auch die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift sowie ins Tastaturschreiben.

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