Navigieren auf Pädagogische Hochschule Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Projekte
  • «Nightingale» – Mentoringprojekt

«Nightingale» – Mentoringprojekt

Die Idee hinter dem Mentoring- und Integrationsprojekt Nightingale ist ein wechselseitiger Gewinn: Zukünftige Lehrpersonen treffen Primarschulkinder (meist aber nicht ausschliesslich) mit Migrationshintergrund und/oder aus sozio-ökonomisch benachteiligten Elternhäusern, gestalten gemeinsam ihre Freizeit und geben sich so gegenseitig Einblick in ihren unterschiedlichen (kulturellen) Hintergrund und die vielfältigen Lebenswelten.

Wechselseitiger Gewinn für zukünftige Lehrpersonen und Primarschulkinder

Der Mentoring-Jahrgang 2024/25
Bild Legende:
Der Mentoring-Jahrgang 2024/25

Das Mentoringprojekt Nightingale kommt Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten, migrantisierten oder anderweitig belasteten Haushalten zugute und stellt dabei einen wechselseitigen Gewinn für beide Tandem-Partner:innen dar: Die zukünftigen Lehrpersonen auf der einen Seite, und die Primarschulkinder, die sie während sieben Monaten in der Freizeit begleiten, auf der anderen Seite. Zudem feiern (und organisieren) die Teilnehmenden drei Feste, bei denen Kinder und Mentor:innen als Gruppe zusammenkommen und gemeinsam den Beginn, die Mitte und das Ende des Mentorings markieren.

Am «Halbzeitfest» des Nightingale Jahrgangs 2025/26
Bild Legende:
Am «Halbzeitfest» des Nightingale Jahrgangs 2025/26

Gecoacht von einer Mitarbeitenden der PH Zug gehen die Studierenden ressourcenorientiert vor, entdecken gemeinsam mit dem Kind seine Stärken und Interessensgebiete und entwickeln diese gezielt weiter. So lernen die Kinder für sie neue und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen kennen und erhalten durch die Mentor:innen ein positives Rollenvorbild. Die Studierenden lernen ihrerseits die Lebenswelt des Mentee kennen, reflektieren und professionalisieren dabei ihren Umgang mit Unterschiedlichkeiten und sozialen Ungleichheiten. Sie gestalten aktiv die Beziehung mit ihrem Mentee und üben sich in der Kommunikation mit Kind und Eltern. So geben sich beide Seiten gegenseitig Einblick in ihre jeweiligen Lebenswelten und ermöglichen einander eine Perspektiverweiterung und persönliches Wachstum. In dieser Weise leistet das Projekt durch konkrete Beziehungsarbeit im einzigartigen 1:1-Setting einen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen.

Nightingale ist ein internationales Projekt, das in zahlreichen europäischen und einigen aussereuropäischen Ländern verankert ist und seinen Ursprung in Malmö, Schweden hat. Seit 2007 findet es auch in Zug statt. >>Erfahren Sie mehr über das internationale Netzwerk...

Schulhauspartnerin der Pädagogischen Hochschule Zug ist die Schule Guthirt der Stadtschulen Zug. Unterstützt wird das Projekt gegenwärtig vom kantonalen Integrationsprogramm KIP.

Das Projekt findet auch in den Medien immer wieder grosses Echo: Zum Beispiel in einer >>Sommerserie auf Tele 1 oder in den >>Printmedien.

Weitere IZB Projekte zum Thema:

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile

Deutsch